Viele von euch haben danach gefragt, wir haben lange herumgerechnet und dabei natürlich auch wieder einmal gemerkt, dass Hamburg nicht Berlin ist. Dennoch glauben wir, für Coworker, die in einem kreativen Spot am Rande der Schanze mit netten Menschen und einem ihrem Arbeitsplatz direkt umgebenen Netzwerk arbeiten möchten, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gefunden haben. Aber seht selbst:

Bei den Flex-Tarifen ist auch ein Schließfach enthalten, damit ihr euren Kram nicht immer hin- und herschleppen müsst. 24/7 bedeutet natürlich, dass ihr jederzeit Zugang habt, egal ob nachts um 3 Uhr oder Sonntags zur bestens Kirchgängerzeit (ob mit einem Schlüssel oder einem Code ist noch in der Klärung). Den Wochentarif gibt es noch nicht, vielleicht führen wir ihn bei größerem Interesse ein. Feste Tische wie in Berlin gibt es auch noch nicht, wir wollen erst einmal ein bisschen experimentieren.
[Wichtiger Nachtrag: Die Preise verstehen sich inkl. Mehrwertsteuer, Vorsteuerabzugsberechtigte (also fast alle Freiberufler) können also 19% abziehen für den Nettopreis.]
Und da wir ein Lab sind, wollen wir auch die Zusatzleistungen betreffend einiges ausprobieren. Im ersten Monat z.B. dieses: Alle Bucher eines Monatstickets können täglich frei wählen, ob sie im betalab Hamburg oder im betahaus Berlin arbeiten möchten. Wie findet ihr das? Also wir finden es super. Aber auch sonst gilt: Zu den Preisen und Leistungen Feuer frei in den Kommentaren oder im persönlichen Gespräch. Sehr gerne nehmen wir auch Anregungen auf, denn ihr wisst ja schließlich am besten, was ihr braucht.

Aus meiner ganz persönlichen und subjektiven Sicht:
Ich finde die Preise gefühlt etwas zu hoch. Es mag seine kalkulatorische Berechtigung haben, aber es fühlt sich etwas zu hoch an.
Und zur reinen Klarstellung: bei den 12er Tickets bedeutet es aber nicht, das diese nur 1 Monat gültig sind und danach verfallen, oder?
Bei den Öffnungszeiten würde ich über 9-20 uhr nachdenken, da dies doch eher die Kernzeiten sind, oder?
Ansonsten finde ich es großartig, dass Co-Working es jetzt auch nach Hamburg geschafft hat.
Hallo Malte, danke für dein Feedback. Findest du alle Preise gefühlt zu hoch oder nur einige? In der Summe werden wir kaum heruntergehen können, aber als Lab sind wir natürlich bereit, die einzelnen Tarife gegebenenfalls mit der Zeit den Erfordernissen anzupassen. Und ehrlich gesagt: ich habe selbst längere Zewit was Nettes in der Schanze gesucht, es gibt kaum Büroarbeitsplätze unter 300 EUR netto dort. Unsere Preise sind aber brutto (das sollte ich vielleicht ergänzen).
Was die Öffnungszeiten betrifft: Es muss ja noch eine Unterscheidbarkeit geben zwischen den Tarifen, bei 20 Uhr müsste zudem auch immer jemand von uns da sitzen, um das garantieren zu können. Zu überlegen wäre allerdings, den Superflexusern zu ermöglichen, zumindest nach 19 Uhr so lange zu bleiben, bis der letzte Flexuser mit Schlüssel geht. Dafür gibt es aber natürlich keine Garantie, aber es ist wahrscheinlich, dass oft jemand länger bleibt. Müssen wir aber noch von den Schließmechanismen etc. abhängig machen, denn wir brauchen ja auch Sicherheit im Haus. Ist das so nachvollziehbar?
Hi Lars,
ich kann schon nachvollziehen, das die Preise und Öffnungszeiten natürlich an kalkulatorische und personelle/organisatorische Dinge gebunden sind.
Aber ich bleibe dabei. Gefühlt finde ich die Preise zu hoch. Vorwiegend die Superflex-Tarife. Im direkten Vergleich mit bspw. Werkheim (da sind vermutlich die finanziellen Rahmenbedingungen ziemlich anders, aber den Vergleich bemühe ich trotzdem) schneidet ihr da schlechter ab.
Ich denke der Tagestarif sollte niedriger sein, um ein Ausprobieren zu ermöglichen. Vielleicht macht es auch Sinn sowas wie einen Schnupper-Tarif (3 Tage für 30,- oder so) anzubieten, ist aber natürlich ein organisatorischer Aufwand.
Den 12er Tarif finde ich beim drüber nachdenken ok. Den Superflex Monats-Tarif würde ich senken (evt. auch minimal den 12er Tarif). Ich finde der Unterschied zwischen Superflex und Flex sollte größer sein. Man bekommt schließlich im Flex deutlich mehr. Allerdings würde ich Flex nicht anheben :)
Es stimmt schon, das in der Schanze vermutlich Arbeitsplätze soviel kosten, allerdings ist das halt dann im Zweifel auch wirklich ein “eigenes” Büro. Vom Gefühl sollte Co-Working da doch preislich deutlich drunter liegen.
Nochmal die Frage, ob die 12er Karten am Ende des Monats verfallen. Ich vermute nicht, aber das sollte irgendwo stehen.
Rein zur Benennung. Warum heißt der Tarif mit mehr Leistung Superflex? Ich finde das irritierend, aber das ist vermutlich nur bei mir so :)
Ansonsten: prima, weitermachen!
Ich sehe schon, das die eigentliche Diskussion auf FB stattfindet. Evt. sollten wir die Diskussion dann da weiterführen :)
Bei Superflex musst du halt superflexibel sein. ;-) Naja, OK, die Namen haben wir aus Berlin übernommen, ohne die semantisch weiter zu durchdringen. Kann man vielleicht missverstehen, aber ich glaube, am Preis merkt man dann, wie es gemeint ist.
Und ja, die 12er-Tickets enden am Monatsende (oder nach 30 Tagen), sonst können wir die freien Plätze nicht gut kalkulieren. Denken aber wie gesagt noch einmal über Mehrtageskarten nach, auch über die Preise für Superflex, letztlich wird es natürlich auch der Markt ein wenig richten.
Den Vergleich zu den Kollegen in Ottensen darfst du gern ziehen, da wird jeder zu einem anderen Schluss kommen, je nach für ihn entscheidenden Faktoren (Nähe, Preis, Zusatzangebot, Öffnungszeiten etc.). Und man kann ja auch einfach mal hier, mal da arbeiten. Dafür ist Coworking ja da ;-)
Schnupperangebote neben dem “Berlinvisum” werden sicherlich auch noch kommen. Wir rollen gerade erst richtig los.
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