Warum das Internet eine Zeitbombe sein soll. Diskussion mit Götz Hamann und Thomas Fischermann.

Früher verursachte der temporäre Ausfall der Internetverbindung nur Gejammer unter ein paar Nerds. Heute sind Netzausfälle Bedrohungen für die Infrastruktur von internationalen Konzernen. Das Internet ist so wichtig geworden, dass es alle gesellschaftlichen Bereiche von arabischen Revolutionen, Persönlichkeitsrechten, Urheberfragen und wirtschaftlicher Notwendigkeit berührt. Das Internet ist also in vielerlei Hinsicht nicht mehr wegzudenken. Über diese neue Achillesferse der Gesellschaft haben Götz Hamann und Thomas Fischermann, beide stellvertretende Ressortleiter bei der Wochenzeitung DIE ZEIT, das Buch „Zeitbombe Internet. Warum unsere vernetzte Welt immer anfälliger und gefährlicher wird“. Reichlich provokanter Titel. Wie provokant genau wollen wir in Zusammenarbeit mit der ZEIT-Stiftung (Eventreihe Netzwerkgesellschaft) mit beiden am 5. September ab 19.30 Uhr im betahaus Hamburg diskutieren. Moderiert wird das Gespräch von Katharina Borchert, Geschäftsführerin von Spiegel Online. Wir werden auch einige Sidekicks einstreuen, um auch gleich Beispiele für ein Unabhängigmachen vom Netz aussehen könnte – beispielsweise anhand des im betahaus ansässigen Start ups protonet.

Bitte beachtet, dass für die Teilnahme eine verbindliche Anmeldung über die entsprechene Amiandoseite erfolgen muss.

Über die Diskutanten:

Thomas Fischermann ist stellvertretender Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT in Hamburg, zuständig für die Berichterstattung über Makroökonomie, ökonomische Forschung, den Welthandel und die Globalisierungsdebatte. Zuvor war er lange Wirtschaftskorrespondent in London und den USA. Fischermanns voriges Buch hieß „Next Economy“.

Götz Hamann ist ebenfalls stellvertretender Leiter des ZEIT-Wirtschaftsressorts, zuständig für die Unternehmensberichterstattung. Hamann schreibt seit zehn Jahren über Technologie-Themen, die Kulturindustrie und den Strukturwandel der deutschen Wirtschaft. Er hat den Aufstieg der großen Internetunternehmen begleitet und die erfolgreichen IT-Unternehmer aus dem Silicon Valley persönlich getroffen. Der studierte Historiker wurde mehrfach unter die besten Wirtschaftsjournalisten des Landes gewählt. Götz Hamanns voriges Buch hieß „Die Strippenzieher. Manager, Minister, Medien – Wie Deutschland regiert wird“.

2 thoughts on “Warum das Internet eine Zeitbombe sein soll. Diskussion mit Götz Hamann und Thomas Fischermann.

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