Wir freuen uns mit Christian Heller jemanden bei uns begrüßen zu dürfen, der sich in den letzten Jahren eingehend mit dem Thema Post-Privacy auseinandersetzt und folgerichtig dazu nun ein Buch veröffentlicht. Christian ist ein sehr dankbarer Diskussionspartner, weil seine Thesen immer geistreich sind, auch wenn man sie nicht teilt. Wir werden versuchen, die Thesen seines Buches und die Post-Privacy-Debatten anderswo miteinander zu verknüpfen und zu schauen, ob wir die totale Unprivatheit fürchten müssen.
Das Event ist kostenpflichtig (5 EUR) und die Anzahl der Teilnehmer begrenzt. Tickets gibt es hier bei Amiando. Menschen mit der tollen betahaus membership zahlen nur 2 EUR und können abends an der Abendkasse zahlen.
Aus dem Verlagstext:
Google StreetView, Facebook & Co – Privatsphäre als persönlicher Raum, der sich sicher weiß vor fremden Blicken, ist praktisch tot. Schuld ist das Internet. Datenschutz ist bestenfalls Hinauszögern des Unausweichlichen, schlimmstenfalls ein Kampf gegen Windmühlen. Wichtiger ist die Frage, wie wir unser Leben ohne die Sicherheiten der Privatsphäre lebenswert machen können. Es gab früher Zeiten ohne Privatsphäre, und es wird wieder Zeiten ohne Privatsphäre geben. Bei genauerem Hinsehen wird klar, dass sie ohnehin nicht der lupenreine Wohltäter ist, den Datenschützer gern aus ihr machen. Ihre Auflösung bringt nicht nur Aufgaben, denen wir uns stellen, sondern Chancen, die wir ergreifen sollten. Hierbei will dieses Buch helfen: durch Aufzeigen neuer Lebensführungsstrategien und alter und neuer Vorbilder hierfür.
Über den Autor:
Christian Heller ist Blogger und Filmkritiker. Er befasst sich mit Internet-Kultur und Medienkunst und betreibt die Website www.plomlompom.de.
