Werte werden nicht mehr in klassischen Büros geschaffen. Wertschöpfung findet an unterschiedlichen Orten statt, zu unterschiedlichen Zeiten, in wechselnden Teamkonstellationen und ohne Festanstellung. Diese neue Art der Arbeit sucht ständig nach neuen realen und virtuellen Orten. Benötigt werden offene, digital vernetzte und kollaborative Arbeitsorte, die flexibel sind und als Inkubationsplattform für Netzwerk, Innovation und Produktion dienen.
In Hamburg fehlte es lange an solchen Orten. Aus diesem Bedürfnis heraus haben sich im Oktober 2009 anlässlich eines Coworking Days im Gängeviertel Menschen unterschiedlicher Professionen getroffen, um über Coworking in der altehrwürdigen Hansestadt zu sprechen. Daraus entstand eine Initiative, die sich mehrmals traf und in der die Idee reifte, selbst einen Coworking Space zu errichten.
Idee: Das betahaus Hamburg. Auf einer Vollversammlung der Coworking-Initiative wurde beschlossen, sich mit dem betahaus in Berlin zusammen zu tun und gemeinsam ein betahaus Hamburg möglich zu machen.
Ein paar Wagemutige machten sich daran, die rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Voraussetzungen dafür zu schaffen. Dank vieler netter Menschen und schöner Zufälle ist es seit über einem Jahr – seit dem 1. Juli 2010 soweit: Wir haben einen space mit 44 Arbeitsplätzen für Coworkerinnen und Coworker direkt neben der Schilleroper eröffnet. Voll flexibel. Mit Arbeitsplätzen für einen Tag, ein paar Tage im Monat oder den ganzen Monat.
Für Menschen, die raus aus dem Homeoffice oder der Zweckbürogemeinschaft wollen, um Teil eines kreativen und bereichernden Netzwerkes zu sein. Und das alles in netter Atmosphäre in schönen Räumen an der Schnittstelle von Schanzenviertel und St. Pauli-Nord. Und wer gern über den Tellerrand schaut, bleibt abends einfach länger für eine unserer Abendveranstaltungen zu spannenden relevanten Themen oder arbeitet am nächsten Tag einfach im betahaus Berlin oder betahaus Köln weiter.
