Bewerbt euch für den sponsored alphadesk im betahaus

Gründen ist immer mit viel Vorlauf verbunden. Gerade die Entwicklung der Grundidee und der Findung des Teams bedarf einer intensiven Zusammenarbeit und vieler Gespräche mit Menschen, die damit schon Erfahrung haben. Gleichzeitig ist es auch eine Phase, in der das Geld knapp ist. Wir wollen euch helfen, dass dieser allererste Schritt leichter wird.

Dazu bieten wir ab Juni monatlich für ein Team von maximal drei Gründern in unserem offenen Bereich für einen Monat kostenlos Platz an, um sich strukturieren und die Gründungsvorbereitungen durchzuführen. Dabei kann das Team von den üblichen Vorteilen der betahaus membership profitieren:

  • privilegierter Zugang zu allen Events
  • vergünstigte Preise für unsere (Gründer-)Workshops
  • vergünstigte Preise an der Theke und für den Konferenzraum
  • ein offenes Ohr der User im Hause
  • Zugang zu anderen betahaus-Vorteilen wie günstige Angebote bei Carsharing-Anbietern
  • jede Menge Spaß mit der Community
  • Nach dem Monat entscheidet ihr euch, wie ihr weitermacht. Gerne diskutieren wir euren  Status Quo mit euch und beraten euch. Vielleicht entschließt ihr euch, dass die Idee nicht stark genug ist. Und wenn doch und wenn auch das Team sich gefunden hat, freuen wir uns natürlich, wenn ihr unter normalen Konditionen im betahaus bleibt. Aber ihr könnt natürlich auch für ein anderen Ort entscheiden. Ihr geht selbstverständlich null Verpflichtungen mit dem Monat bei uns ein.

    Wie ihr euch bewerben könnt:
    Schickt uns eine Mail mit wirklich nur ein paar kurzen Informationen:

  • Name, Alter und beruflicher Hintergrund des GründerInnen
  • Grobe Gründungsidee (behandeln wir auf Wunsch vertraulich)
  • Zwei Sätze, warum ihr ins betahaus kommen wolltUm die Plätze denen zukommen zu lassen, die sie wirklich brauchen, haben wir wenige Bedingungen:
  • Ihr solltet noch kein Funding, Venture Capital oder ähnliches erhalten haben, das eine Finanzierung eines Arbeitsplatzes erlauben würde (damit ist nicht eine Förderung durch die Agentur für Arbeit oder andere öffentlich-rechtliche Stellen gemeint, das ist natürlich ok)
  • Ihr solltet wirklich am absoluten Anfang stehen und die Plätze nicht als Zwischenarbeitsort in einem schon länger währenden Gründungsprozess sehen.
  • Ihr könnt von Montag-Freitag zwischen 9 und 19 Uhr bei uns auf flexiblen Plätzen sitzen (kein fester Schreibtisch)
  • Ihr solltet – soviel Schutz vor Selbstkanibalisierung könnt ihr uns vielleicht nachsehen – nicht schon Kunde des betahauses sein. Wenn das Team aus einem Kunden und weiteren Neuen besteht lasst uns reden).
  • Wer dann hier sitzen kann, entscheidet monatlich eine kleine Jury bestehend aus betahaus Crew und einem Mitglied der Community. Wir möchten übrigens Teams, in denen auch Frauen mitmachen, besonders ermutigen mitzumachen. Aber das ist natürlich nicht das einzige Entscheidungskriterium.Für Juni Juli könnt ihr sofort loslegen. Schickt eure bitte wirklich kurze Bewerbung per Mail an lars@betahaus.de. Einsendeschluss ist für Juni der 24.5. Juli schon der 16.6., 24 Uhr – wir informieren das Gewinnerteam dann natürlich umgehend, damit ihr am 1.6. 1.7. starten könnt. Das Procedere wiederholt sich dann jeden Monat, wir werden euch natürlich auf Facebook und Twitterauf dem Laufenden halten.Das betahaus Team freut sich auf eure Bewerbungen!

    Nun aber: betaclub no. 8: Matthias Henze, Co-Founder Jimdo

    Liebe betahaus community,

    nachdem es im August krankheitsbedingt ausfiel und danach die Terminlage schwierig war, haben wir es nun geschafft – der betaclub no. 8 steht Anfang des Jahres ins Haus:

    Am 9. Januar kommt Matthias Henze, einer der Mitgründer von Jimdo ins betahaus. Wir jammern ja gern über die wenigen Start ups in Hamburg, nun wollen wir auch mal zeigen, dass sich erfolgreiche Start ups und Hamburg nicht ausschließen. Und Matthias fragen, wie  bei Jimdo der Weg vom gemeinschaftlichen Büro auf einem Bauernhof bis zum internationalen Unternehmen mit Standorten in Japan, China, den USA und – tatsächlich – Hamburg aussah.

    Wir starten wie immer gegen 19.30 Uhr mit dem Networking, ab 20 Uhr geht es dann mit dem kurzen Vortrag mit anschließendem Talk los.

    Da es noch ein bisschen hin ist, geben wir erst einmal nur 60 Plätze auf XING frei, der Rest folgt falls notwendig dann Anfang Januar. Bitte nur zusagen, wenn ihr wirklich könnt und auch rechtzeitig absagen, wenn ihr doch nicht mehr könnt. Das ist nur fair für andere Interessierte.

    Wir freuen uns auf den Abend,

    Lars und das betahaus Hamburg Team
    http://hamburg.betahaus.de

    Über Matthias und Jimdo:

    Matthias ist einer der drei Gründer von Jimdo. Zusammen mit seinen beiden Mitgründern Christian und Fridtjof gründete er bereits 2004 ein erstes gemeinsames Unternehmen in einer kleinen Stadt in Norddeutschland. Drei Jahre später gingen sie schließlich mit Jimdo an den Markt – dem einfachen Webseitenbaukasten für Jedermann.

    Mittlerweile haben Nutzer aus der ganzen Welt über 5 Millionen Webseiten mit Jimdo erstellt. Das System wird in elf verschiedenen Sprachversionen angeboten, Jimdo hat Büros in Hamburg, San Francisco, Tokio und Shanghai und über 100 Mitarbeiter aus mehr als 15 Nationen freuen sich täglich, Jimdo-Nutzer weltweit glücklich zu machen.

    Umfrage Freelancing in Hamburg: Die Ergebnisse

    Rund um das Barcamp Hamburg hatte ich eine kleine Umfrage initiiert, die sich um die Lebens- und Arbeitsbedingungen von Freelancern in Hamburg kreiste. Bis zur dazugehörigen Session selbst hatten rund 35 Freelancer teilgenommen und wir hatten die Ergebnisse diskutiert. Ich hatte die Umfrage aber offen gehalten und mache nun wie versprochen (aber leicht verspätet) noch einmal eine Blogauswertung auf Basis von jetzt 48 Teilnehmern. Dabei kommen recht interessante Erkenntnisse zu Tage – wenngleich das natürlich immer noch keine vollkommen signifikante Menge an Teilnehmern ist.

    Die Fragen und Antworten:

    1. In welchem Bereich bis du freiberuflich tätig?

    Erwartungsgemäß sind die Teilnehmer rund um ein Barcamp und im Kontext des betahauses weitestgehend aus dem Bereich Medien und Beratungsberufe. Das muss man bei den folgenden Ergebnissen natürlich berücksichtigen.

    2. Wo arbeitest du in der Regel?

    Diese Frage war für uns als betahaus natürlich nicht uninteressant. Fest steht, dass 81,2 % irgendwie noch im falschen Umfeld arbeiten – da ist Luft nach oben! ;-) Interessant ist, dass zumindest in Hamburg das Klischee vom digitalen Bohemian, der sich in Cafes tummelt und es “Arbeit nennt”, nicht den der Realität entspricht.

    3. Wie viele Stunden arbeitest du in der Woche durchschnittlich (im gefühlten Jahresmittel)?

    Auf den ersten Blick sieht man, dass rund zwei Drittel zumindest von der Stundenzahl recht normale Arbeitszeiten haben. Interessant ist, dass es nur einen gibt, der deutlich mehr als die übliche 40-Stunden-Woche arbeitet. Arbeitet man als Selbstständiger doch nicht nur selbst und ständig?

    4. Wieviele Tage Urlaub gönnst du dir im Jahr?

    Ihr seid sehr fleißig. Nur 25 % nutzen die Freiheit des selbständigen Schaffens und machen mehr Urlaub als Tarifvereinbarungen in Festanstellungen meist vorsehen. Die größte Gruppe ist sogar deutlich darunter. Offen ist natürlich, ob sie vor lauter Arbeit nicht dazu kommen oder ob das Geld schlicht nicht reicht.

    5. Wieviele aktive Kunden hast du derzeit?

    Selbständigkeit kann auch schnell zur Abhängigkeit werden, wenn man nur einen Kunden hat. Das betrifft unter den Teilnehmern nur 14,9 % – und auch da kann es natürlich projektbezogene Gründe haben.

    6. Welchen Stundensatz berechnest du derzeit im Durchschnitt (bitte tatsächlichen Satz, nicht Wunschsatz)

    Sicherlich die interessanteste Frage für alle, und auch mit dem interessantesten Ergebnis: Die Bandbreite ist erstaunlich groß, mit einer kleinen Fokussierung auf den Bereich 60-80 EUR. Aber offensichtlich lassen sich teilweise auch noch höhere Honorare durchsetzen, wobei man sicherlich zwischen Aufträgen von Agenturen und Unternehmen unterscheiden muss. In der Session auf dem Barcamp hatten wir die Umfrageergebnisse übrigens passenderweise mit der Session “Stundensatz verhandeln” von Coworker Jörn Hendrik zusammen mit Sanja von Nordpol zusammengelegt, wo wir das Thema noch vertiefen konnten.

    7. Welchen Jahresgewinn vor Steuern erzielst du damit?

    Auch hier gibt es eine große Spannbreite. Millionäre gibt es offensichtlich unter Hamburger Freelancern weniger, aber unter 20.000 EUR gibt es auch nur wenige – und bei denen kann es natürlich auch eine Teilzeitselbstständigkeit sein.

    8. Arbeitest du eher auf eigenen Projekten oder als Freelancer in Unternehmen?

    Nur um den Background abzurunden habe ich auch die Frage nach der Auftraggebergruppe gefragt, die deutlich zugunsten von Unternehmen geht. Die Frage ist aber evtl. auch etwas zu wenig differenziert gewesen – hier wäre noch ein Punkt “für Agenturen” hilfreich gewesen.

    9. Welche Versicherungen hast du abgeschlossen?

    Interesse- und fürsorgehalber hatte ich auch nach den abgeschlossenen Versicherungen gefragt. Die Krankenkassennennungen gehen ja beruhigenderweise gegenseitig auf. Aber in Sachen Altersvorsorge und vor allem die jederzeit mögliche Berufsunfähigkeit habt ihr mehrheitlich schlecht vorgesorgt. Hier der dringende Tipp, zumindest letzteres schnell zu überdenken, da der Staat da mittlerweile nur wenig bis gar nicht einspringt.

    10. Wie siehst du deine Zukunft?

    Wie auch immer es euch mit der Selbstständigeit geht – ihr scheint zu 90 % nicht mehr davon ablassen zu wollen, viele haben auch noch Größeres vor. Viel Erfolg dabei!

    Falls ihr Beratungs- und Weiterbildungsbedarf habt lohnt übrigens immer ein Blick in unsere Events – und falls die 81,2 % mal Corworking-Luft schnuppern wollen geht es hier entlang zu unseren Angeboten.

    betaclub no. 8: Matthias Henze, Co-Founder Jimdo [FÄLLT AUS!]

    Achtung, das Event muss krankheitsbedingt leider ausfallen!

    Es ist noch etwas hin, aber kurz bevor ihr in den Urlaub fahrt, solltet ihr euch noch diesen Termin im August im Kalender freihalten:

    Am 7. August kommt Matthias Henze, einer der Mitgründer von Jimdo ins betahaus. Wir jammern ja gern über die wenigen Start ups in Hamburg, nun wollen wir auch mal zeigen, dass sich erfolgreiche Start ups und Hamburg nicht ausschließen. Und Matthias fragen, wie  bei Jimdo der Weg vom gemeinschaftlichen Büro auf einem Bauernhof bis zum internationalen Unternehmen mit Standorten in Japan, China, den USA und – tatsächlich – Hamburg aussah.

    Wir starten wie immer gegen 19.30 Uhr mit dem Networking, ab 20 Uhr geht es dann mit dem kurzen Vortrag mit anschließendem Talk los.

    Continue reading

    Habemus betapapam: Ruben Schmidtmann wird neuer Geschäftsführer des betahaus Hamburg

    OK, wir brauchen manchmal etwas länger, aber in diesem Fall sind wir mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wir haben ihn gefunden: Einen Geschäftsführer, der sich nicht nur in die Fußstapfen von Lena wagt, sondern auch Input mitbringt, der das betahaus um neue Facetten bereichert. Dürfen wir vorstellen: Ruben Schmidtmann.

    Continue reading