Host-Nachwuchs: studentische Aushilfe gesucht!

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Wir suchen ab dem 2. Mai eine studentische Aushilfe, die unser Team in community-building, gastronomischen, sowie administrativen Aufgaben unterstützt. Wichtig wäre uns, dass du eine ausgeprägte Kommunikationsader und viel Spaß an Service hast.

Du kannst dich gut in Menschen hineinversetzen und freust dich über die Zusammenarbeit in einem tollen superpowerz-Team – dann bewirb dich jetzt mit deinem Lebenslauf bei uns: kontakt@betahaus-hamburg.de
Stichwort: #hostnachwuchs

Workshop: Business Model Canvas

Am Anfang steht die Idee! Und daraus entwickelt man dann das Geschäft.
Oder hat man schon ein Geschäfts und will mal schauen, welche Produkte und Ideen sich daraus noch ableiten lassen?

Egal in welcher Phase seiner Ideen- und Geschäftsentwicklung man steht oder wie man in den Markt bereits eingebunden ist oder ihn sich noch erobern möchte: es gilt so viel zu bedenken, ineinander zu verstricken und voneinander abhängig zu machen – wo fängt man bloß an?
Was ist der Mehrwert, den ich meinen Kunden bieten, und wer sind überhaupt meine Kunden, und was muss ich tun, dass dieser Mehrwert zu einem greifbaren Produkt wird, und wen brauch ich dazu noch und wie bringe ich Produkt und Kunde dann zusammen, so dass am Ende der Kunde auch bereit ist, zu zahlen und wofür genau gibt er sein Geld dann wirklich aus, und was wird es mich selbst alles kosten?

Aus eigener Erfahrung wissen wir vom betahaus: diese Fragen kann man sich nicht oft genug stellen – und die Antworten gar nicht oft genug visualisieren.

Deswegen laden Wolfgang und Lena euch am Dienstag den 17.04. um 19:30 Uhr zu einem spannenden Schnelldurchlauf durch das Business Model Canvas ein. Im schnellen Wechsel zwischen Erläuterungen, Arbeitsphasen und feedback-Schleifen führen wir euch und eure Teams in zwei Stunden durch das Canvas – so dass euch am Ende erste Eindrücke über die Stärken, die Baustellen, die Potentiale und die dringenden Handlungsfelder eures Geschäftsmodells auf einem A2-Plakat vor der Nase liegen.
Achtung: Suchtgefahr! Einmal damit angefangen, kehrt man immer wieder zu diesem Canvas zurück.

Wenn ihr dabei sein wollt, meldet euch über facebook an oder schickt eine Mail an kontakt@betahaus-hamburg.de – Betreff: #businessmodelcanvas.

Nachfolge für Geschäftsführung gesucht

Es stand ja eigentlich von Anfang an fest, nun verging die Zeit wie im Flug und jetzt ist es tatsächlich bald soweit: das betahaus Hamburg wird im Sommer zwei Jahre und das heißt, dass wir die Stelle als Geschäftsführer neu besetzen wollen und ich mich ab dem 01.07. neuen Aufgaben widme – die sich vielleicht gar nicht so weit vom Kosmos des betahauses entfernen werden.

In den letzten 24 Monaten konnten wir mit dem betahaus einen Ort in Hamburg schaffen, in dem Start-Ups, Freelancer und Grenzgänger zwischen Selbständigkeit und Festanstellung einen Ort zum Arbeiten finden konnten. Auch Projektteams größerer Unternehmen nutzen das betahaus und dessen Konferenzraum als gemeinsamen Treffpunkt und auch als Networking-Events für die Hamburger Gründer- und Onlineszene ist das betahaus nicht mehr wegzudenken. Diesen Weg will das betahaus weitergehen und ich werde ihn als nunmehr reine Gesellschafterin weiter begleiten.

Damit wir uns wie bisher stetig weiterentwickeln wollen – halt always beta – suchen wir daher zum 1.6. oder 1.7. eine neue Geschäftsführerin/einen neuen Geschäftsführer, der sich den folgenden Tätigkeiten mit start-up-typischer Hingabe widmet:

▪ Den Betrieb eines Coworking Spaces betriebswirtschaftlich solide und transparent organisieren
▪ Ein tolles, kleines, gut eingespieltes Team organisieren
▪ Hauptkontaktperson für eine aktive Community sein
▪ Entwicklung von Eventideen und Organisation von externen und internen Events
▪ Pflege und Ausbau des Netzwerkes des betahauses
▪ Neue Ideen für strategische Projekte entwickeln
▪ Mit einem engagierten Gesellschafterteam vertrauensvoll zusammenarbeiten

Vor dem Hintergrund dieser Aufgaben wünschen wir uns jemanden, der idealerweise über folgende Qualifikationen verfügt:
▪ Awesome superpowerz
▪ Erfahrungen in einem Start-up oder im Start-up-Umfeld
▪ gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse
▪ Teamleitungserfahrung
▪ Erfahrungen im Event- und Gastrobereich
▪ Wissen, wie man eine anspruchsvolle und engagierte Community on- und offline pflegt
▪ Keine Angst vor administrativen Aufgaben
▪ Organisation des täglichen Spacemanagements und dazugehöriger Qualitätssicherung
▪ Kontakte in der Hamburger Gründerszene und Lust, diese auszubauen
▪ Ein offenes und kontaktfreudiges Wesen
▪ Immer wieder Ideen für Veränderungen unseres Angebotes und der Entdeckung neuer Umsatzfelder

Wie ihr seht, sind wir genauso anspruchsvoll wie ein DAX-Konzern bei der Suche nach dem nächsten CEO. Tatsächlich ist die Arbeit bei uns aber viel schöner: Du arbeitest zusammen mit einem eingespielten Team von Hosts, die den täglichen Betrieb und diverse Projekte meistern, hast GesellschafterInnen an deiner Seite, die teilweise Aufgaben übernehmen, bist der organisatorische Mittelpunkt einer durch und durch liebenswerten Community in einem Unternehmen, dass sich in Hamburg und darüber hinaus ein ganz ansehnliches Standing entwickelt hat.

Klingt das gut? Dann schicke uns gern deine Bewerbung mit den Unterlagen, die du dafür für notwendig hältst, an lena@betahaus.de
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

ACHTUNG! Weitere Bewerbungen werden nicht entgegengenommen!

Bootstrapping Club – brought to you by betahaus & Finmar

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Der Bootstrapping Club richtet sich an bootstrappende Gründer aus der Internet-, Software- und Games-Branche mit einem skalierbaren Geschäftsmodell.

Sie verfolgen das Ziel, ein nachhaltig wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu schaffen – und nicht ein Start-up mit Exit-Orientierung zu gründen. Sie investieren ihre eigene Zeit – und vor allem tragen sie auch persönlich das finanzielle Risiko.

Feedback zu geben und zu bekommen steht im Mittelpunkt des Bootstrapping Clubs. Die Mitglieder haben gemeinsam, dass sie das dafür notwendige Empathievermögen und ein gerüttelt Maß an Selbstreflektion mitbringen.
Die Mitglieder kommen aus Hamburg und Umgebung. Für regelmäßige Treffen werden lange Anreisezeiten oder ähnliche Hindernisse vermieden. Und so die Treffen gut besucht.

Beim Bootstrapping Club treffen sich im Abstand von sechs Wochen bootstrappende Gründer in festen Gruppen. In einer Gruppe sind bis zu sechs Start-ups vertreten. Jeder präsentiert in zehn Minuten, was ihn oder ihr sie seit dem letzte Treffen umgetrieben hat, wie es heute geht und was bis zum nächsten Treffen passieren soll. Danach geben die Anderen Feedback, sie sagen in geschützter Atmosphäre – und nach den Regeln der Feedback-Kunst – was sie empfinden. Dabei ist das Feedback immer konstruktiv und ermöglicht den Mitgliedern, Selbst- und Fremdbild abzugleichen. Zudem ergibt sich die sonst seltene Möglichkeit, sich mit seinen Peers zu vergleichen und einzuschätzen (Benchmark). Nach einer halben Stunde ist das nächste Start-up dran. So dauert das Treffen circa einen halben Tag.

Die Treffen finden reihum bei den Mitgliedern statt. So lernt man gegenseitig die jeweiligen Arbeitsorte kennen und kann den Aufwand für die Gastgeber gerecht verteilen. Falls die Mitglieder keinen eigenen Arbeitsort haben, was beim Bootstrapping in der Anfangszeit fast zur guten Schule gehört, bietet es sich an, auf den Besprechungsraum des betahauses auszuweichen.

Die Initiatoren des Bootstrapping Clubs sind Lena Clausen, Wolfgang Wopperer und Clas Beese. Lena (@LenaClausen) hat mit Bootstrapping das betahaus hamburg aus dem Boden gestampft. Wolfgang (@wowo101) ist selber zweifacher Bootstraping-Gründer und hat als Dienstlesitungsunternehmer für Bootstrapper unzählige Einblicke gewinnen können. Clas (@ClasBeese) ist selber gerade bootstrappender Gründer von Finmar. Zuvor hat er in einem Inkubator mehrere hundert Gründer mit ebendiesem Werkzeug in die Selbstständgkeit begeleitet.
Der Boostrapping Club versteht sich als Unterstützungsidee von Gründern für Gründer.Dahinter steht keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Trefffen sind deswegen kostenfrei.

Erstkontakt:
Clas Beese
clas.beese@finmar.com
01743296206

Das Projekt callingdibs.com

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Zum Alltag des betahaus Hamburg gehört vor allem die Vernetzung.
Menschen mit gleichen Interessen aber unterschiedlichsten Berufen, ähnlichen Kunden aber verschiedenen Projekten oder gleichen Vorgehensweisen aber ganz anderen Inhalten sitzen in einem coworking-space selten “einfach nur so” nebeneinander.

Am Gruppentisch, beim Lunch oder an der Bar wird – mal nebenher, mal ganz bewusst – sich ausgetauscht, inspiriert, zugehört, gefeedbackt. Dass dabei immer wieder neue Ideen bis hin zu ganzen Projekten entstehen, erklärt sich von selbst.

Ein solches co[working/thinking/planning/coding/creating] – Projekt in “Reinkultur” ist callingdibs.com – eine website, auf der man Besitzansprüche erheben kann, sich gegenseitig wegnehmen kann und mit Hilfe der community wieder zurückerkämpft.

Wer die Macher dahinter sind, wie sie auf die Idee gekommen sind und wohin das alles noch führen soll, haben wir in einem kleinen Video mal zusammengefasst.

Die Zukunft unserer Arbeitswelt – Nachbereitung eines Barcamps

Man kann die Ergebnisse eines Barcamps wohl kaum besser zusammenfassen, als durch die Sammlung der diversen blogeinträge, tweets, Präsentationen, Bilder und Videos der Teilnehmenden.

Für die Freunde des bewegten Bildes, gibt es ein Video vom Camp. Für die Freunde des stehenden Bildes haben wir auf flickr einige Fotos bereits gestellt.

Wer Einblick in die gesamte Story und den Facettenreichtum möchte, schaue sich bei storify um.

Seinen Blick aus Coworker-Vernetzungs-Sicht zeigt unser User Jörn Hendrik auf seinem fluidnetwork-Blog.

Die Keynotes könnt ihr zusammengefasst auf dem blog beginndermind nochmal nachlesen.

Teilnehmerin und Sessionleiterin Isabelle Droll hält ihre Eindrücke auf dem blog des Modul 57 fest.

Und für alle, die noch mal die Reise durch die Geschichte der Arbeit, ihre Bedeutung für die Gesellschaft und das Individuum machen möchten, hier die oft nachgefragte Präsentation des Leiters des Instituts für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz-Universität HAnnover: Prof. Axel Haunschild.

Nachdem mir nun die Arbeit abgenommen wurde, selbst den unfassbar vielseitigen und reichhaltigen Output und Input dieses Camps selbst zu Internet zu bringen, bleibt mir nur noch das Fazit: das betahaus Hamburg und die ZEIT-Stiftung danken allen Teilnehmenden für all ihre Beiträge und die schöne Atmosphäre – die sogar uns Veranstalter bei aller organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung doch richtig von den Socken gehauen hat.

Weihnachtsmarkt-in-beta

Einmal im Advent mit euch allen auf den Weihnachtsmarkt gehen: Glühwein oder Feuerzangenbowle trinken, ne Weihanchtswurst oder süße Leckereien mit euch essen – das wär es doch! Aber kein Weihnachtsmarkt hat ausreichend Platz für uns alle. Deswegen hatten wir folgende Idee:

Wir – die hosts und User des betahaus Hamburg – laden euch alle und sich selbst herzlich zu unserem Weihnachtsmarkt-in-beta am Freitag, den 09.12. 17-21 Uhr ein.

Wir präsentieren euch unseren ultimativen Selfmade-Basar an dem jeder, der Lust hat, teilnehmen und mitmachen kann: macht selbst einen kleinen Stand mit Waffeln, selbst-designten Weihnachtskarten oder klimpert Weihnachtslieder auf eurem iPad. Alles ist willkommen. Und soviel verraten wir schon mal: es wird protonet zum Essen geben, wir werden Lebkuchenhäuschen mit und für euch basteln, den Grill anschmeissen und in der Kuschelecke gereichen wir Adventsgetränke mit ordentlich Schuss…

Kommet zuhauf! Wir freuen uns auf euch und eure Freunde.

Achja: Falls ihr gerne selbst einen Stand auf unserem Weihnachtsbasar gestalten möchtet, meldet euch einfach bei unseren friendly host’s, die euch gerne mit Rat und Tat bei Seite stehen und informieren.

betahaus macht Weihnachtspause

Schon mal als kleine Vorwarnung für alle Arbeitswütigen:

Am 23. Dezember öffnen wir in diesem Jahr zum letzten Mal unsere Tür für euch – und freuen uns darauf, euch am 02.01.2012 wieder begrüßen zu dürfen. Das heißt: das betahaus macht Pause zwischen dem 24. und dem 01.01.2012.

Wer dennoch nicht lassen kann zu arbeiten, aber keine 24/7-Option gebucht hat, möge sich sehr rechtzeitig an unsere hosts wenden.

Wir danken euch für das spannende, sehr intensive und schöne Jahr und freuen uns sehr, im Januar in ein neues superpowerz-Jahr mit euch zu starten.

Barcamp arbeit.vernetzt#

19.11.2011 9-19 Uhr: Barcamp arbeit.vernetzt#
Wie wollen wir arbeiten? > Das Barcamp zur Zukunft eurer Arbeit

Seit heute genau 482 Tagen werden im betahaus | Hamburg jeden Tag neue Formen der Arbeit und Zusammenarbeit ausprobiert, gelebt oder gar zelebriert, immer anders, immer praktisch, aber vor allem kreativ, innovativ, offen, produktiv.

Mit soviel Erfahrung im Rücken haben wir uns mit der Eventreihe #vernetzt der ZEIT-Stiftung zusammen getan und laden euch nun gemeinsam am Samstag, den 19.11.2011 9-19 Uhr ins betahaus | Hamburg ein.
Dort möchten wir uns mit euch darüber austauschen, was für uns hinter dem Erfolg dieser und auch anderer neuer Arbeitsmodelle steckt.

Es geht dabei sowohl um die Ideen, die dahinter stehen als deren ganz praktische Umsetzung bis hin zur Gestaltung des Arbeitsplatzes. Und die Fragen: wo kommen die neuen Arbeitsformen her, wo gehen sie hin, was haben wir, die Wirtschaft und die Gesellschaft davon, wie können weiterentwickelt werden und wie können sie in immer neuen Kontexten real gestaltet werden.

Für Impulse aus verschiedenen Richtungen haben wir gesorgt:

  • Der ideale Arbeitsplatz – Frank Kohl-Boas, Personalchef google Deutschland
  • Arbeit und das Individuum – Markus Albers, Autor von „Morgen komm ich später rein“ und „Meconomy“
  • Arbeit und die Gesellschaft – Prof. Axel Haunschild, Leiter des Instituts für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaften, Leibniz-Universität Hannover

Außerdem könnt ihr über den Tag verteilt aus folgenden Bücher (von den Autoren gelesen) Inspiration bekommen:
Wir haben keine Angst“ (Nina Pauer), „Elite im Hamsterrad“ (Christoph Giesa) und „2037“ (Birgit Gebhardt).

Geplanter Ablauf

9 – 10 Uhr Ankunft, Rezeption und Frühstück
10 -11.30 Uhr Keynotes
11.30 – 12 Uhr sessionplanning
12 – 13.30 Uhr sessions
13.30 – 14.30 Uhr Lunch
14.30 – 17.30 Uhr sessions
17.30-18 Uhr wrap-up
ab 18 Uhr BBQ’n'Beer

Anmeldung

Die Teilnahme ist gratis – aber die Anmeldung ist natürlich verbindlich. Die Anmeldung erfolgt hier über Amiando.
Absagen sind bis 5 Tage vor dem Camp per mail an Daniel Opper Opper@Zeit-Stiftung.de möglich.

Aus Erfahrung formulieren wir folgende dringende Bitte an Euch:
Bitte nur zusagen, wenn du wirklich kommen kannst. Solltest du nicht kommen können, sag uns 5 Tage vorher ab (Montag 14.11.). Es geht uns vor allem darum, den Leuten auf der Warteliste das Nachrücken zu ermöglichen und auch keine Ressourcen zu verschwenden, wenn wir für euer leibliches Wohl sorgen. (Es wird eine kleines Frühstück, lecker Lunch und abends BBQ’n'Beer geben.)

Background

> Was ist ein Barcamp?
Bei einem Barcamp geht es darum gemeinsam laut zu denken! Unser Barcamp besteht zum Einen aus Keynotes, die alle Teilnehmer gemeinsam hören. Und dann gibt es zum Anderen viele ca. 30-minütige sessions, die von den Teilnehmern selbst gehalten werden. Wer eine session gestalten möchte, kann sich zu Beginn der Veranstaltung auf einem Board eintragen lassen. Bei der gemeinsamen session-Planung nach den Keynotes am vormittag, stimmen alle Teilnehmer ab, welche sessions auf die Tagesordnung kommen. Es gibt je nach Anzahl der angemeldeten session ca. 3 Tracks – das heißt immer 3 sessions laufen parallel. Jeder Teilnehmer kann spontan entscheiden, zu welcher session er gehen möchte.
Mehr zum Thema BarCamp: Wikipedia Youtube

>Wer macht mit?
Ihr seid Studenten, Auszubildende, Festangestellte und Selbstständige, organisiert euch in Verbänden oder über facebook, arbeitet digital oder analog, heute hier-morgen dort oder nur dort, trennt Arbeitswelt und Privatleben oder verbindet beides zu eurem Lebensstil.

> Worüber kann ich eine session halten?
Darüber, wie es „mit der Arbeit“ weitergeht und wie wir dies mit gestalten können. Wie wir Unsicherheit und Einflussmöglichkeiten zu einem Zukunftsbild verbinden, in dem Strukturen und Grundlagen von Arbeit zu dem Lebenskonstrukt passen, dass wir uns für uns wünschen und aufbauen wollen.

> Was ist das Ergebnis?
In Zusammenarbeit mit der ZEIT-STiftung wollen wir die wichtigsten Thesen der einzelnen Sessions festhalten und im Anschluss für euch zu einer Matrix zusammen stricken und zum weiteren Gebrauch hier online stellen.

Wir haben keine Angst – Einladung zu einer Gruppentherapie

Buchvorstellung im betahaus – die Dritte.

Wir nehmen mal ein Buch zum Anlass und laden euch zu einer Gruppentherapie ein – darüber wie wir alle so drauf sind, wieso das so ist und ob wir es vielleicht ändern sollten.
Es geht um „Wir haben keine Angst – Gruppentherapie einer Generation“ aus dem die Autorin Nina Pauer am Freitag den 21.10. ab 19.30 Uhr im betahaus liest – moderiert von Jörg Jelden und Lena Clausen.

Es war ja auch mal wieder Zeit, dass einer ein Buch über eine Generation schreibt. Florian Illies Buch ist ja nun schon über 10 Jahre her. Diesmal hat sich eben Nina Pauer die Mühe gemacht. „Wir haben keine Angst“ wurde im September veröffentlicht und die Medien stürzen sich drauf – weil uns endlich mal wieder was erklärt wird. Was bei Illies’ „Generation Golf“ die Geburtsjahrgänge um 1970 waren, sind bei Pauer die 1980er Jahrgänge – meine Generation.

In dem Buch begleiten wir Anna und Bastian durch ihre Alltag und ihre Therapiestunden. Anna und Bastian haben einiges mit vielen anderen von uns gemeinsam. Sie haben herausgefunden, dass es sich nicht lohnt, vor sogenannten Katastrophen Angst zu haben. BSE, Handystrahlen, Millenium-Bug, World of Warcraft, Rechtschreibreform. Wir haben sie alle unbeschadet überstanden – und können deswegen heute angstbefreit in die Zukunft schauen.

Doch, keine Erkenntnis ohne Aber: „Hinter unseren Hornbrillen sind wir gar nicht sooo entspannt, wie wir immer tun. Es ist mehr so eine nebulöse Angelegenheit. Es handelt sch dabei um etwas, das irgendwo, tief unter unseren Trainingsjacken nervös vor sich hin zittert.[...] Und egal wie laut wir unsere iPods drehen, hören wir es trotzdem noch. Was genau da für ein Tinnitus sein könnte, der unseren Gleichgewichtssinn da stört, wissen wir nicht.“

Ich bin auch 1980 geboren. Kein Wunder also, dass die beiden Charaktere mich an mich erinnern. Aber während ich das Buch in den letzten Tagen im Fitnessstudio abwechselnd auf dem Rad und dem Laufband lese, fühle ich mich regelrecht ertappt von den Details, mit denen die Autorin den Alltag von Anna und Bastian spickt:
Der Orthomol-Vorrat im Küchenschrank, Lebenkrisenhilfeversuche mit Ausflüge in die Yoga-Welt und in den Zen-Buddhismus, die unzähligen Weinflaschen, die wir mit unseren eigenen Eltern leeren, die Sinnfrage, die sich vor allem sonntags nachmittags aufzwängt, das allgegenwärtige Bewusstsein über unseren Komparativen Konkurrenzvorteil.

Und schliesslich die Angst davor, aus dem Druck heraus, alles richtig machen zu wollen, alles falsch zu machen. Wie Nina Pauer es ausdrückt: „Die Chance meiner Generation war schon immer gleichzeitig auch ihre Fluch: alles ist möglich.“
Also, was tun? Und wenn wirklich uns allen so geht? Mal ne Runde hinsetzten und drüber reden?
Denn: „Wie das Zauberwort heißt, steht schliesslich in jeder Frauenzeitschrift: Thematisierung.“

Ob Nina Pauer Recht hat? Naja, … man kann es ja mal ausprobieren. Ob ihr bei Bier, Wein oder Rhabarberschorle mit-thematisieren und -therapieren wollt, verratet ihr uns am besten auf facebook.