Bootstrapping Club – brought to you by betahaus & Finmar

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Der Bootstrapping Club richtet sich an bootstrappende Gründer aus der Internet-, Software- und Games-Branche mit einem skalierbaren Geschäftsmodell.

Sie verfolgen das Ziel, ein nachhaltig wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu schaffen – und nicht ein Start-up mit Exit-Orientierung zu gründen. Sie investieren ihre eigene Zeit – und vor allem tragen sie auch persönlich das finanzielle Risiko.

Feedback zu geben und zu bekommen steht im Mittelpunkt des Bootstrapping Clubs. Die Mitglieder haben gemeinsam, dass sie das dafür notwendige Empathievermögen und ein gerüttelt Maß an Selbstreflektion mitbringen.
Die Mitglieder kommen aus Hamburg und Umgebung. Für regelmäßige Treffen werden lange Anreisezeiten oder ähnliche Hindernisse vermieden. Und so die Treffen gut besucht.

Beim Bootstrapping Club treffen sich im Abstand von sechs Wochen bootstrappende Gründer in festen Gruppen. In einer Gruppe sind bis zu sechs Start-ups vertreten. Jeder präsentiert in zehn Minuten, was ihn oder ihr sie seit dem letzte Treffen umgetrieben hat, wie es heute geht und was bis zum nächsten Treffen passieren soll. Danach geben die Anderen Feedback, sie sagen in geschützter Atmosphäre – und nach den Regeln der Feedback-Kunst – was sie empfinden. Dabei ist das Feedback immer konstruktiv und ermöglicht den Mitgliedern, Selbst- und Fremdbild abzugleichen. Zudem ergibt sich die sonst seltene Möglichkeit, sich mit seinen Peers zu vergleichen und einzuschätzen (Benchmark). Nach einer halben Stunde ist das nächste Start-up dran. So dauert das Treffen circa einen halben Tag.

Die Treffen finden reihum bei den Mitgliedern statt. So lernt man gegenseitig die jeweiligen Arbeitsorte kennen und kann den Aufwand für die Gastgeber gerecht verteilen. Falls die Mitglieder keinen eigenen Arbeitsort haben, was beim Bootstrapping in der Anfangszeit fast zur guten Schule gehört, bietet es sich an, auf den Besprechungsraum des betahauses auszuweichen.

Die Initiatoren des Bootstrapping Clubs sind Lena Clausen, Wolfgang Wopperer und Clas Beese. Lena (@LenaClausen) hat mit Bootstrapping das betahaus hamburg aus dem Boden gestampft. Wolfgang (@wowo101) ist selber zweifacher Bootstraping-Gründer und hat als Dienstlesitungsunternehmer für Bootstrapper unzählige Einblicke gewinnen können. Clas (@ClasBeese) ist selber gerade bootstrappender Gründer von Finmar. Zuvor hat er in einem Inkubator mehrere hundert Gründer mit ebendiesem Werkzeug in die Selbstständgkeit begeleitet.
Der Boostrapping Club versteht sich als Unterstützungsidee von Gründern für Gründer.Dahinter steht keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Trefffen sind deswegen kostenfrei.

Erstkontakt:
Clas Beese
clas.beese@finmar.com
01743296206

Das Projekt callingdibs.com

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Zum Alltag des betahaus Hamburg gehört vor allem die Vernetzung.
Menschen mit gleichen Interessen aber unterschiedlichsten Berufen, ähnlichen Kunden aber verschiedenen Projekten oder gleichen Vorgehensweisen aber ganz anderen Inhalten sitzen in einem coworking-space selten “einfach nur so” nebeneinander.

Am Gruppentisch, beim Lunch oder an der Bar wird – mal nebenher, mal ganz bewusst – sich ausgetauscht, inspiriert, zugehört, gefeedbackt. Dass dabei immer wieder neue Ideen bis hin zu ganzen Projekten entstehen, erklärt sich von selbst.

Ein solches co[working/thinking/planning/coding/creating] – Projekt in “Reinkultur” ist callingdibs.com – eine website, auf der man Besitzansprüche erheben kann, sich gegenseitig wegnehmen kann und mit Hilfe der community wieder zurückerkämpft.

Wer die Macher dahinter sind, wie sie auf die Idee gekommen sind und wohin das alles noch führen soll, haben wir in einem kleinen Video mal zusammengefasst.

Die Zukunft unserer Arbeitswelt – Nachbereitung eines Barcamps

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Man kann die Ergebnisse eines Barcamps wohl kaum besser zusammenfassen, als durch die Sammlung der diversen blogeinträge, tweets, Präsentationen, Bilder und Videos der Teilnehmenden.

Für die Freunde des bewegten Bildes, gibt es ein Video vom Camp. Für die Freunde des stehenden Bildes haben wir auf flickr einige Fotos bereits gestellt.

Wer Einblick in die gesamte Story und den Facettenreichtum möchte, schaue sich bei storify um.

Seinen Blick aus Coworker-Vernetzungs-Sicht zeigt unser User Jörn Hendrik auf seinem fluidnetwork-Blog.

Die Keynotes könnt ihr zusammengefasst auf dem blog beginndermind nochmal nachlesen.

Teilnehmerin und Sessionleiterin Isabelle Droll hält ihre Eindrücke auf dem blog des Modul 57 fest.

Und für alle, die noch mal die Reise durch die Geschichte der Arbeit, ihre Bedeutung für die Gesellschaft und das Individuum machen möchten, hier die oft nachgefragte Präsentation des Leiters des Instituts für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz-Universität HAnnover: Prof. Axel Haunschild.

Nachdem mir nun die Arbeit abgenommen wurde, selbst den unfassbar vielseitigen und reichhaltigen Output und Input dieses Camps selbst zu Internet zu bringen, bleibt mir nur noch das Fazit: das betahaus Hamburg und die ZEIT-Stiftung danken allen Teilnehmenden für all ihre Beiträge und die schöne Atmosphäre – die sogar uns Veranstalter bei aller organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung doch richtig von den Socken gehauen hat.

betahaus-member-goodies II > law & order

Die Berliner Rechtsanwälte v.d.Ahé, LL.M. und Micelski stehen bereits seit zwei Jahren den betahaus Nutzer in Berlin bei Rechtsfragen zur Seite.

Diesen Service bringen wir jetzt auch monatlich nach Hamburg. Zum ersten Mal am 16. November 2011 in der Zeit von 11.00 Uhr bis 16.00 Uhr könnt Ihr Euch für einen der jeweils 30 minütigen Beratungsslots anmelden.
Rechtsanwälte v.d. Ahé, LL.M. und Micelski beraten schwerpunktmäßig in den Bereichen des Gesellschafsrechts (Wahl der Rechtsform in der Selbstständigkeit, Firmengründungen) und des Immaterialgüterrechts (Markenrecht, Urheberrecht) und verfügen über umfangreiche Erfahrung im Bereich der allgemeinen Vertragsgestaltung und dem Recht der allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Selbstverständlich könnt Ihr Euch aber auch mit allen anderen rechtlichen Fragen an sie wenden.
Anmeldung für betahaus-member per mail an kontakt@betahaus-hamburg.de oder direkt am Tresen des betahaus Hamburg.

betahaus-member-goodies I > well-being

… dem Rücken was Gutes tun! Kaum schreibt der Spiegel eine Titelstory über die Rückenleiden der Deutschen haben wir euch die Lösung schon ins betahaus geholt: die Physiotherapeutin Anne!

— written by Anne —

Meine Name ist Anne Mechau und ich bin Physiotherapeutin. Ich arbeite schwerpunktmäßig im neurologischen und orthopädischen Bereich in einer Praxis für Physiotheraphie in Altona. Während meiner 5 jährigen Berufserfahrung habe ich mich u.a. im Bereich Manuelle Therapie und Rückenschule fortgebildet. Ich biete euch im betahaus private Massagen direkt vor Ort an, um auftretenden Beschwerden durch die Schreibtischtätigkeit vorzubeugen oder diese zu behandeln.

Aufgrund meiner beruflichen Qualifikationen kann ich euch auch beraten, wenn es um massivere Probleme geht. Genauso sehe ich meine Verantwortung darin davon abzusehen euch zu massieren, wenn aus gesundheitlichen Gründen etwas dagegen spricht.

Ich bin jeden Freitag zwischen 14 und ca.16 Uhr im betahaus. Die Anwendungen dauern 30 Minuten und kosten normalerweise 30 €.
Aber: An den nächsten zwei Freitagen (07.10. und 14.10.) biete ich euch an meine Leistungen kennen zu lernen. Für betahaus-members berechne ich an diesen Tagen pro Anwendung nur den halben Preis: 15 €.

— written by Anne —

Interessiert? Einen Termin ergatterst du dir bei unserem host am Tresen.

Also, Leute: Tut eurem Körper etwas Gutes!

Breaking the habit

Ende Mai habe ich mal die Frage gestellt, ob wir Arbeitsnomaden die “immer und überall können” vielleicht doch eines Tages wieder zu Stubenhockern verkommen (hier der blogpost) – zumindest konnte ich “die große Flexibilität” bei mir selbst und vielen anderen eigentlich nur auf der Liste “der ungenutzten Potentiale” vermerken.
Aber so muss es ja nicht bleiben, wie Power-User Bukart mit seinem neuen Projekt beweisen will, was er in seinem blopost “breaking the Habit” hier vorstellt:
—- written by Burkart —-

Breaking the habit

Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, Ideen und Projekte gehen uns aber noch lange nicht aus. Also hier nochmal ein Aufruf zum Mitmachen für ein Event für Ende Oktober / Anfang November.

Einer der Gründe warum wir den Weg in die Selbständigkeit gewählt haben, war die Aussicht auf ortsungebundene Arbeitsmöglichkeiten. Mit dem Notebook bewaffnet von überall aus arbeiten zu können. Doch wer von euch hat das tatsächlich schon einmal gemacht und seine Koffer gepackt, um in einer anderen Stadt zu arbeiten?
Aus welchen Gründen auch immer – der Großteil wird es vermutlich nicht getan haben. Wir möchten das ändern und die Hürden für ein Arbeiten außerhalb der gewohnten Strukturen herabsetzen und vielleicht sogar das Arbeiten von unterwegs etablieren. Frei nach dem Motto “Don’t be rich, live rich!” . Bücher wurden genug geschrieben, jetzt geht es darum, die Thesen in die Wirklichkeit umzusetzen.
Idee: Wir machen 1-2 Autos voll, fahren für ein paar Tage nach Dänemark ins Geekhouse nach Aarhus (Dänemark), schauen uns den Space Lynfabrikken an, versuchen unserer Arbeit wie gewohnt nachzugehen und gemeinsam ein kleines Projekt umzusetzen. Da könnte ich mir vorstellen, dass wir uns in kleinen (Internationalen) Arbeitsgruppen zusammentun und uns das Thema “Working on the road” vornehmen. Jede Gruppe könnte einen anderen Aspekt bearbeiten und als Output erstellen wir Präsentationen, Screencasts, Blogbeiträge oder was uns auch immer einfallen wird. Markus Albers (Autor von “Meconomy”) hat z.B. angeboten einen Blogbeitrag bei ihm posten zu können, die urbanen Nomaden Catherine und Ine nehmen evtl. sogar persönlich teil.
Um das Ganze nun auf die Straße zu bringen, würde ich gerne wissen, wer Interesse hat an diesem Geekout teilzunehmen? Anbei findet ihr einen Doodle, um den Termin und die Dauer abzustimmen. Bezüglich Ideen für mögliche Arbeitsgruppen zu o.g. Projektthema mailt mich am besten direkt an. Zum Doodle.
Für Unterkunft wird voraussichtlich gesorgt werden können. Weitere Details folgen, wenn wir die genaue Anzahl der Teilnehmer wissen.
Bitte gebt euer Feedback schnell bis zum Freitag, den 07.10.2011. Freu mich auf ein spannende Tage mit euch.
P.S. Wer an einer kleinen, aber feinen Stadtführung interessiert ist, sollte für einen Termin ab Samstag oder Sonntag stimmen. Dann könnte unser Haus-Däne Johan uns die Must-Sees von Aarhus vorstellen :)

—- written by Burkart —-

Herbstputz im betahaus

Der Sommer ist vorbei und am Samstag, dem 24.09. ist es soweit. Das betahaus-Team krempelt die Ärmel und legt los mit dem Herbstputz!

Es wird Zeit für einen neuen hanging-garden, unsere Blumen müssen umgepflanzt werden,  Stühle müssen repariert werden, das Licht ausgetauscht und und und…

Nicht zu vergessen die wichtigste Aufgabe: Das Vernichten der Würstchen!

Wer das große Mega- Aufräum-Event nicht verpassen und uns netterweise für ein noch schöneres betahaus unter die Arme greifen möchte sollte sich schnellstens anmelden und mitmachen! Für das leibliche Wohl & Dank in Form von Würstchen & Getränken ist gesorgt!

Das betahaus-team sowie Gründer „stehen schon in den Startlöchern“ .

Wir freuen uns auf euch

Das betahausteam

betaclub no. 6 mit Mirko Kaminski (CEO achtung!)

“Das Ende der Agenturen bereiten sie (gerade) sich selbst”
 
Mirko Kaminski, Gründer und CEO der Agentur achtung!, diskutiert mit uns, warum Überlastung zuweilen zum Agenturprinzip gehört, warum Agenturen bald an sich selbst scheitern könnten und warum nun die große Zeit der Freien kommt – wenn sie keine Fehler machen und nicht selbst zu Burn-out-Opfern werden.
 
Kaminski (39) hat achtung! vor 10 Jahren als One-Man-Show gegründet und weiß, wie es ist, als Einzelner fürs eigene Geschäft zu sorgen. Die Kommunikationsagentur hat mittlerweile 100 Mitarbeiter in Hamburg und München und nennt “gegenseitige Wertschätzung” als Kern ihrer Marken- und Unternehmensphilosophie. In jüngster Zeit hat Kaminski mit provokanten Statements zum Thema “Agenturpitches” und “Burn-out in der Agentur” (siehe unten) für Diskussionen in der Szene gesorgt. Gleichzeitig gesteht er ein, in der Vergangenheit auch allerhand Fehler gemacht zu haben.
 
Wir freuen uns auf ein interessantes Gespräch rund um dieses Sich-selbst-in-Frage-Stellens. Statements und Fragen aus dem Kreis der Gäste sind natürlich herzlich willkommen, um verschiedene Sichtweisen auf das Thema zu haben.
 
Das Ganze findet statt am 20. September im betahaus Hamburg (wo sonst). Einlass ist um 19.30 Uhr, beginnen mit dem Gespräch werden wir um 20 Uhr. Eine verbindliche Anmeldung über XING ist notwendig. Wer keinen XING-Account hat, möge sich bitte über kontakt@betahaus-hamburg.de mit uns in Verbindung setzen.
 
Euer betahaus Hamburg-Team
 

Membership und neues Preissystem

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Liebe betahaus user, liebe betahaus Community,

seit über einem Jahr haben wir das always-beta-Stadium unser Preissystem betreffend weidlich ausgenutzt. Zumindest häufige Nutzer werden gemerkt haben, dass wir immer wieder Dinge umgestellt haben, neue Tarife und Services ausprobiert haben und Preise gesenkt und erhöht haben. Nun haben wir uns an einem größeren Wurf versucht. Das von uns entwickelte Preissystem will vor allem folgende Punkte vereinen:

  • die tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten der User berücksichtigen
  • den Teil der Community, der nicht im betahaus arbeitet, aber oft bei uns ist, besser einbinden
  • uns bei aller weiterhin angebotenen Flexibilität etwas mehr Planungssicherheit geben

Zentraler Punkt ist, dass wir – wie die Kollegen in Berlin – eine Membership einführen. Diese Membership soll der Heterogenität unserer Community einen gemeinsamen Rahmen geben. Sie wird 10 EUR brutto pro Monat betragen und soll denjenigen von euch, die häufig bei Events zu Besuch sind, aber hier nicht coworken – sagen wir mal: die Chance geben, regulärer Teil unserer Community zu sein und nicht zuletzt mit dafür zu sorgen, dass sich das schöne Modell networking meets coworking im betahaus trägt.

Die Membership bringt natürlich einige Vorteile mit sich:

  • Ihr bekommt alle Informationen über Events, Workshops und andere tolle Dinge im betahaus per Email
  • Ihr bekommt Einladungen zu begehrten Events vorab und habt damit die Möglichkeit, euch frühzeitig einen Platz zu reservieren
  • Ihr könnt – sofern ihr keinen zusätzlichen Nutzungsvertrag bei uns habt – einmal im Monat kostenlos coworken
  • Ihr bekommt die Rabatte auf kostenpflichtige Veranstaltungen, die bisher nur unsere User bekommen haben – auch an anderen betahaus-Standorten
  • Ihr könnt die zukünftige monatliche Rechtsberatung durch den Anwalt Max von der Ahé kostenlos nutzen
  • Ihr zahlt bei Abendveranstaltungen unsere Tages”kantinen”preise
  • In absehbarer Zeit gibt es eine schicke RFID-Mitgliedskarte
  • und als absolutes Sahnehäubchen seid ihr Teil einer großartigen Community und Unterstützer des betahauses

Auch für User ist folgerichtig die Membership Teil des Vertrages. Deshalb haben wir auch die Preise neu gestaltet. Vor allem wird es weiter Flexibilität im vollem Umfang geben, aber sie wird etwas teurer sein, als wenn man sich nicht länger bindet. Wer sich länger bindet (mind. drei Monate) wird hingegen zum Teil deutlich günstiger bei uns arbeiten können. Die Preise sehen in Zukunft folgendermaßen aus:

  • Basic Membership – 10 Euro (Membership ist für alle Tarife Voraussetzung)
  • Tagesticket – 17 Euro (pro coworking-Tag – nach dem 1. Tagesticket des Monats, das gratis in der membership enthalten ist). Real ist damit ein paar Mal arbeiten im Monat bei uns günstiger geworden.
  • 10er-Tagesticket: 125 Euro (gültig für 10 Besuche in max. 3 Monaten + gleichlang laufender Membership). Wer das Ticket auf drei Monate aufteilt, zahlt soviel wie heute. Wer es häufiger nutzt, deutlich weniger.
  • Flex-12er-Monatsticket: 139 Euro (monatlich – plus paralleler Membership)
  • Flex-Monatsticket – 249 Euro (monatlich plus paralleler Membership)
  • Fix: 349 Euro (monatlich plus monatliches membership)

Dazu könnt ihr folgende Extras hinzubuchen:

Für jeweils 40 Euro pro Monat:

  • 5 Stunden Meetingraum
  • 24/7-Schlüssel
  • Postfach und Schliessfach

Für 20 EUR im Monat:

  • Monitorunterbringung (falls ihr einen Fixdesk bucht, könnt ihr den Monitor natürlich ohne Aufpreis auf dem Tisch stehen lassen)

Ihr könnt diese Extras aber bei längerer Bindung (6 Monate) auch kostenlos dazubekommen und zwar:

  • beim 12er Flex ein Extra
  • beim Montas-Flex zwei Extras
  • beim Fix drei Extras

Kleine Interpretationshilfe: Wer beispielsweise nur für einen Monat einen Fix desk abschließt, für den wird es demnächst leider teurer, wenn er Extras haben will, für alle, die beispielsweise einen Flex Tarif für sechs Monate abschließen, eindeutig günstiger. Gleichzeitig habt ihr nun mehr Wahlfreiheit, was ihr als Extra wählt – bisher ist das ja vorgegeben.

Wir hoffen natürlich, dass wir damit einen guten Kompromiss zwischen betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und euren Bedürfnissen gefunden zu haben. Das System startet für neue Verträge ab dem 5.9., für bestehende Verträge gibt es Übergangsangebote bis zum Jahresende - ask your local host. Für Feedback sind wir natürlich immer dankbar und wir bleiben auch always beta – heißt: Wenn sich Elemente als unpraktisch für euch erweisen, werden wir sie anpassen.

Euer betahaus-Team


Das Preissystem visualisiert

 

Das neue Preissystem

Das neue Preissystem

Geteilte Freude ist doppelte Freude – ein Testlauf in der schönen neuen Arbeitswelt

Dass ständiger Wandel nicht erst Merkmal unserer modernen Gesellschaft ist, beweist uns Johann Wolfgang von Goethe, der schon 1809 in “Die Wahlverwandtschaften” schrieb: “Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen, wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen”.
Mehr als 200 Jahre später können wir über Goethes “alle fünf Jahre” wohl angesichts des derzeitigen Tempo in der Entwicklung neuer Technologien und der täglich sich enger vernetzenden Globalisierung nur lächeln und auch seine Formulierung “nicht ganz aus der Mode kommen wollen” = ein Euphemismus.

Denn ein permanentes lebenslanges Dazu-Lernen ist - vor allem mit Blick auf den Arbeitsmarkt - sowohl für den Einzelnen als auch für große Organisationen mittlerweile überlebenswichtig und deswegen nicht selten auch schon selbstverständlich geworden.
Die sich ständig wandelnden Grundvorraussetzungen sind für alle gleich – ob Einzelner oder Organisationen – und auch deren Auswirkungen auf die Akteure ähneln einander sehr. Geht es aber um den Umgang mit diesem Wandel – um die Gestaltung der Existenz und des Wertesystems - scheinen vor allem die oben genannten Akteure beim Blick aufeinander zunächst vor allem die Unterschiede zueinander wahrzunehmen.

So zumindest die Erkenntnis, als Christoph Giesa von der OttoGroup und ich zum ersten Mal zu Beginn diesen Jahres im betahaus zusammen saßen und über “die Zukunft der Arbeit” redeten. Konzernpersonaler trifft auf Coworkingspace-Betreiber und es wird erstaunt festgestellt: da haben wir ja doch einiges gemeinsam. Müsste man da nicht mal was zusammen machen?
Vielleicht mit der vorsichtigen Hoffnung, dass geteiltes Leid halbes Leid ist, wuchs die Idee, Festangestellte aus dem OttoGroup-Konzern und die Welt der selbstständigen, gerne kreativen, oft digitalen Coworker Hamburgs in einem möglichst weit-gefassten, auf Austausch angelegten Projekt örtlich zusammenzuführen und zu sehen, welche Berührungspunkte sich ergeben.

Ansätze, Ideen, Wissen und Möglichkeiten wurden zusammengewürfelt und heraus kam eine gemeinsame Konzeptionswoche, die der folgende Film in knapp 5 Minuten zusammenfasst.

Otto Group, co-operations w/ betahaus Hamburg (english) from Family Affair on Vimeo.

Die Woche wurde außerdem begleitet durch inhaltliche Brückenbauer, wie Sascha Lobo, der bei einer Abendveranstaltung zu Beginn der Woche eine gemeinsame Diskussion zur Kooperation zwischen Konzernen und Selbstständigen auf den Weg brachte und Jeremy Abbett, Christian Riedel und Wolfgang Wopperer, die mit ihren Inspirationstalks für besondere Impulse sorgten – ebenso wie die Gründer von coffee circle.

Eine interessante Woche die mit der spannenden Frage endet: was bleibt?

Dass der Austausch zum Thema neue Arbeitswelten trotz der Kürze des Aufenthalts positive Impulse in der community des betahaus gesetzt hat, und dass tatsächlich Berührungspunkte entstanden sind, die ausgebaut werden können, zeigt zum Beispiel dieser kleine Einblick in das feedback von betahaus Usern:

Mein Fazit: Es würde mich freuen, wenn es weiter geht. Und vor allem, wenn es konkret wird. Erkundungstrupps zu senden ist eine Sache, konkrete Projekte zu stemmen eine andere. Gemeinsam neue Galaxien und unendliche Weiten entdecken, spannende Missionen zu starten – das wären schöne Fortsetzungen.“ (vollständiger Text hierValentin Heyde, Kommunikationsberater

Von Großkonzernen können wir Freelancer viel über die Arbeit und Methoden in großen Projekten lernen, die wir selber eher selten haben. Genauso können Konzerne über das betahaus flexibel auf eine große Menge freie Spezialisten zugreifen.” Matthias Krappitz, Softwareentwickler

Nach dem ersten Fühlerausstrecken würde ich also ganz vorsichtig wagen zu behaupten, dass aus anfänglich erhofftem halben Leid eher doppelte Freude geworden ist.
Das betahaus hat die Woche mit der Projektgruppe “Neue Arbeitswelten” der Otto Group als Dialog auf Augenhöhe erlebt. Entstanden ist ein aktiver Gedankenaustausch, wie man sich – trotz struktureller Unterschiede – beim Umgang mit dem beschleunigten Wandel zumindest im Bezug auf die Arbeitswelt unterstützen kann und die Zukunft der Arbeit mit den jeweiligen Möglichkeiten gemeinsam gestalten kann.

Fazit: Fortsetzung folgt.