Warum wir das betahaus 2.0 crowdfunden! Community-Stimme #4

Stimme von plus3trainings

www.simonefriese.de

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Als wir Ende März gemeinsam mit Lars und einer Gruppe interessierter Coworker durch das neue betahaus in der Eifflerstraße liefen, bekamen wir einen guten Eindruck davon, wie der neue Treffpunkt der Digital- und Startupszene in Hamburg aussehen wird. Die Räumlichkeiten bieten viel Platz zum Coworken, für Workshops und Events. Auch wenn wir Plastikstulpen über unseren Schuhen trugen und uns die Möbel dazudenken mussten, war uns klar, dass wir zum Arbeiten wiederkommen. Deshalb haben wir das betahaus 2.0 gerade beim Crowdfunding unterstützt und neben einem einjährigen Basic Membership ein Zehnerticket und drei Stühle gekauft.

Unser Startup plus3trainings haben wir – Holger, Andrea und Marcus – im vergangenen Jahr gegründet. Als Trainer, Change Manager und Kommunikationsexperten unterstützen wir Unternehmen in Deutschland und darüber hinaus bei der Einführung neuer Software und Systeme. Einer unserer Schwerpunkte dabei ist aktuell Google Apps. Viele unserer Konzepte erarbeiten wir virtuell – wir feilen gemeinsam an Dokumenten oder besprechen uns in Hangouts. Ende vergangenen Jahres saß einmal einer von uns auf Mallorca in der OpenFinca, einer in der Schweiz beim Kundeneinsatz und die dritte in Hamburg. Und doch standen wir über unsere Systeme in engem Austausch.

Aber trotz Web 2.0 und interaktiven Tools wie Google Apps brauchen wir so tolle, soziale und kommunikative Orte wie das betahaus, um uns regelmäßig persönlich begegnen zu können. Gerade wenn es um so wichtige Themen wie Finanzen oder unsere Zukunftspläne geht, müssen wir uns bei Gesprächen regelmäßig in die Augen schauen. Und wir wollen nicht unter uns bleiben, sondern suchen den Austausch mit anderen, Ideen und Mitstreiter. Das betahaus ist dafür der ideale Platz, den wir auch in Zukunft nicht missen möchten!

Macht auch ihr mit beim betahaus-Crowdfunding! Schaut dafür einfach unter www.nordstarter.org/betahaushh vorbei.

Warum ich das betahaus 2.0 crowdfunde! Community-Stimme #3

Stimme von dem Medienlotsen

6 Gründe, warum ich das betahaus 2.0 Crowdfunde

Noch bis zum 22. April versucht das betahaus Hamburg, über die Crowfundingplattformen Startnext und Nordstarter insgesamt 20.000 Euro einzusammeln. Wer nicht weiß, was Crowdfunding überhaupt ist, kann das hier in meinem Blog nachlesen. 2012 habe ich sehr erfolgreich mein Buch „Vorwärts nach weit“ über genau diese Plattformen finanziert bekommen. Die betahaus-Macher wollen das Geld dafür nutzen, um ihre neue Heimat im Hamburger Schanzenviertel für die Nutzer herzurichten. Ehrensache, dass ich mir bereits ein Ticket für die Party am 6. Juni und einen persönlichen Stuhl gegönnt habe. Aber warum unterstützt der Medienlotse eigentlich das Betahaus?

1. Ohne das betahaus wäre ich heute nicht erfolgreich als Freelancer
Die Gründung des betahauses hatte ich bereits schüchtern über Twitter mitbekommen, damals arbeitete ich aber noch in Festanstellung. Ein Jahr später war es dann so weit: Ein paar Monate nach meiner Gründung als „Der Medienlotse“ versuchte ich mich erstmals im Coworking. Das gefiel mir gleich sehr gut; auch kam ich schnell mit anderen Freelancern ins Gespräch und ich wusste: hier bin ich richtig.

2. Hier habe ich meine ersten großen Auftrag gewonnen.
Ich hatte das große Glück, noch vom alten Gründungszuschuss profizieren zu können. Gerade das betahaus bot eine perfekte Spielweise, um mein Business und Portfolio zu entwickeln. Zum Beispiel haben wir mit dem „fluidnetwork“ – einer Ansammlung von Freelancern aus dem Space und von außerhalb – für ein Projekt bei Skoda gepitcht. Das hat leider nicht geklappt und gerade, als es bei mir finanziell ein wenig enger wurde und die Motivation zu leiden begann, konnte ich im betahaus meinen ersten großen Auftrag feiern.

3. Der Auftrag kam von Coworkern
Wenn Rechtsanwälte, Deisgner, Programmierer und Journalisten beisammen sitzen bleibt es nicht aus, dass man sich gegenseitig auch mal Aufträge vergibt. Bei mir lag es jedoch ein wenig anders: Valentin und Christian, gerade mit Three-Headed Monkey gestartet, leiteten mir eine ihrer Anfragen weiter. Das klappte derart gut, dass ich mit Hilfe der beiden gleich im ersten Jahr der Selbständigkeit einen großen Auftrag an Land ziehen konnte, der mir ordentlich Sicherheit gab.

4. In den Workshops für Freelancer habe ich viel über Steuern, Claim-Erstellung, Pricing und Zeitmanagement gelernt
Gerade im ersten Gründungsjahr sind die Eindrücke noch vielfältig und nicht immer ist das Wissen um Steuern, Versicherungen und Abgaben vollständig. Gut, dass es das betahaus gibt, die beispielsweise eine Veranstaltung mit dem Steuerzahlerbund extra für uns Freelancer und Solo-Selbständigen organisierten. Aber auch die Workshops von Usern – hier sei stellvertretend die fluid academy oder auch das betafrühstück genannt – sorgten bei mir dafür, eine klarere Vorstellung über mein Business zu bekommen. Noch heute nutze ich bei meiner Vorstellung den 15-Worte-Satz, den ich bei Jörn Hendrik erarbeitet habe.

5. Im betahaus bin ich produktiver als beim Kunden (wegen der ständigen Meetings) oder zu Hause (Ist der Geschirrspüler eigentlich schon leer?)
Jedes Mal, wenn ich kurz davor bin, die Segel zu streichen und in den Space blicke, sehe ich Menschen, die entweder angeregt miteinander sprechen oder lachen oder konzentriert vor ihrem Bildschirm sitzen. Dann dauert es meist nicht lange und ich mache mich an das nächste ToDo auf meiner Liste. Anderswo undenkbar – denn wo sonst kann man in der Pause seine Skills auf dem Wonkyboard verbessern oder mit Nerf-Guns rumballern?

6. Coworker sind solidarisch
Kaum eine Frage zur Selbständigkeit, die ich nicht im betahaus klären konnte. Wie beschrieben, habe ich von den Workshops und übrigen inspirierenden Veranstaltungen ordentlich profitiert. Von daher ist es für mich auch keine Frage, zu versuchen, etwas zurückzugeben. Bei Projekten, die ich selber nicht bedienen kann, leite ich also mehr als nur liebend gerne die Projekte an das betahaus und seine User weiter.
Deshalb: Unterstützt das betahaus 2.0 noch bis zum 22.4 bei seiner Crowdfunding-Aktion! Wenn bis dahin nicht die 20.000€ zusammenkommen, gibt es für gar niemanden irgendetwas. Richtig Musik kommt in das Thema, wenn ihr eine Firma oder Kunden überzeugt, einen Konferenzraum zu sponsoren!

Wie unsere Community unser Crowdfunding unterstützt: Awesome!

Am Dienstag um 23.59 Uhr endet unsere Crowdfundingkampagne auf Nordstarter und startnext für das betahaus 2.0. Wir sind auf einem guten Weg, die 20.000 EUR zu erreichen, die aber auch erreicht werden müssen, um überhaupt etwas zu erhalten. Damit dies gelingt, könnt ihr euch noch bis Dienstag eines der vielen Angebote vom Eröffnungs-Partyticket über einen Tagesworkshop bis hin zum Barcampsponsoring aussuchen und damit unseren Start in der Eifflerstraße mitfinanzieren.

Heute wollen wir aber einmal den Fokus auf die vielen Pakete richten, die die Community bereitgestellt hat. An allen folgenden Paketen verdienen die jeweiligen Organisatoren, Dienstleister und Vortragenden keinen Euro, sondern überlassen ihn komplett für die Finanzierung von Einrichtung & Co des neuen betahauses. Das ist betahaus-spirit at its best und wir sind der Community sehr dankbar für diesen Beitrag – ihr seid awesome!

Zugleich zeigt die Liste aber auch, was für tolle verschiedene Dinge von tollen Menschen im betahaus gemacht werden. Nutzt die Chance, daran zu partizipieren, alle Preise sind als Kampagnenpreis z. T. deutlich unter dem, was die Spender sonst dafür nehmen:

Da ist für jeden von euch etwas dabei!

Das betahaus 2.0 hat geöffnet – und braucht noch deinen Support!

Auf den heutigen Tag hat das betahaus Hamburg seit vier Jahren hingearbeitet: Das große, das neue, oder wie wir sagen: das betahaus 2.0 hat seine Türen geöffnet!

(Vorerst im Pioneer-Modus, aber hey: Das ist auch nur ein neuer Begriff für “beta”.)

Wer heute ins betahaus kam, der sah sich einer sehr luftigen und loftigen Atelieratmosphäre gegenüber – im Erdgeschoss fehlen noch Möbel und Einbauten wie die Theke, die Möblierung im ersten Stock ist ein Testlabor für die kommenden Monate, und überall wurde an Möbeln, Netzwerk und Arbeitsplätzen geschraubt. Vor allem in den oberen Stockwerken begann heute aber schon das Leben zwischen Coworking, Startups und Kuschelkissenwiese zu pulsieren, und auch der erste betalunch im neuen Haus war bestens besucht.

In den nächsten Wochen gilt es, das Haus mit allem auszustatten, was ihr von einem betahaus erwartet. Damit das passiert, habe wir schon an den verschiedensten Stellen Geld eingeworben, Kredite beantragt, Sponsorings verhandelt.

Aber einen nicht unwesentlichen Teil unserer Finanzierung stellt die nur noch 8 Tage laufende Crowdfundingkampagne auf Nordstarter. Sie ermöglicht es euch, die ihr das betahaus nutzt, dort Veranstaltungen besucht oder ihm auf andere Art freundschaftlich verbunden seid, einen kleinen oder großen Teil zur Möblierung und Awesomeness der betahaus-Ausstattung beizutragen. Wir müssen (ja: müssen!) dabei 20.000 EUR zusammenbekommen, weil sonst alles auch schon Gekaufte verfällt und an die Käufer zurücküberweisen wird. Und wir stehen 8 Tage vor Ende bei zwar schönen, aber halt lange noch nicht ausreichenden 62% der Summe.

Du möchtest das ändern? Gern! Und da hast sogar noch etwas davon. Beispielsweise mit

Ebenso könnt ihr uns helfen, wenn ihr Menschen in zahlungskräftigen Unternehmen, denen etwas an einem betahaus und dem dazugehörigen Ökosystem liegt, in den nächsten Tagen überzeugt, eines der größeren Pakete wie das Barcamp Sponsoring oder das Konferenzraum-Sponsoring zu kaufen. Falls ihr dazu Infomaterial benötigt, stellen wir das gern zur Verfügung – schreibt mir einfach.

Und los geht es: Zeigt Hamburg in den verbleibenden acht Tagen (Achtung: mittendrin ist auch noch Ostern), dass wir das betahaus 2.0 in voller Pracht gemeinsam gestemmt bekommen!

Für Fragen, Gespräche und Support stehen meine Mitgesellschafter und ich natürlich jederzeit zur Verfügung!

 

 

 

Warum ich das betahaus 2.0 crowdfunde! Community-Stimme #2

Stimme von Carolin Neumann

© Rieka Anscheit

Ein Dreivierteljahr ist dieser Blogpost her, in dem ich die Insolvenz des Hamburger betahauses beweinte und an wen auch immer appellierte, den Co-Working-Space zu retten.

Mein Wunsch ging in Erfüllung: Im September wurde der Neustart bekanntgegeben und diesen Samstag nun zieht das betahaus in eine neue, größere, bessere Immobilie, die den lange erforschten Bedürfnissen der Community gerecht und den Neustart auch räumlich Realität werden lassen soll.

Wie sich das gehört: Der kommende Samstag ist fürs Helfen beim Umzug geblockt. (Auch ihr könnt mit anpacken!)

Und damit wir im neuen, dreistöckigen betahaus in der Eifflerstraße (Schanzenviertel) nicht auf dem Boden sitzen müssen, haben die Gesellschafter ein Crowdfunding gestartet, das zu unterstützen ich euch sehr ans Herz legen möchte.

Warum ich beim Crowdfunding mitmache:

Seit der Insolvenz und dem Wechsel in die neue Gesellschaft ist die betahaus-Community wieder richtig aufgelebt. Als Co-Workerin fühle ich mich – wieder bzw. sogar mehr als vorher – äußerst gut aufgehoben. Ohne es genauer benennen zu können, würde ich sagen, dass sich die Stimmung eindeutig verändert hat und insgesamt offener geworden ist.

Hier lerne ich unkompliziert und vor allem gefühlt jeden Tag neue Leute kennen, die mich inspirieren, oder vertiefe Bekanntschaften, von denen ich beruflich profitiere. Und das Ganze ohne dass ich zu einer eigenen Networkingveranstaltung gehen muss, sondern unkompliziert beim Bestellen an der Theke oder dem gemeinsamen Betabreakfast.

Co-Working im betahaus bedeutet für mich Produktivität und Ansporn, wie ich sie als Selbständige im Home Office selten erlebt habe. Nicht nur intrinsisch, sondern auch, weil man durch die räumliche Nähe die Arbeitsweisen anderer hautnah miterlebt und – so geht es mir zumindest – seine eigene Arbeitsrealität immer wieder betrachtet und anpasst.

Betahaus heißt, einen klaren Tagesablauf zu haben, den ich in Unternehmen immer doof fand, in dieser Situation jedoch genieße. Hier zu arbeiten bedeutet aber auch, dass Arbeitszeit und Feierabend manchmal nahtlos ineinander übergehen, wenn ich es denn möchte. Gerade die Freitage in den letzten Monaten haben mir viel Freude bereitet.

Im betahaus sein, bedeutet auch, verrückt sein zu können. Community-Fachfrau Deva und viele andere betahäusler waren sofort dabei, als Manuel und ich zum “Happy”-Dreh aufriefen. Dieses Nebeneinander von Business und Spaß entspricht meinem Verständnis, wie ich arbeiten möchte.

Das Alles erhalte ich für läppische 50 Euro Flatrate im Monat, wobei ich bereit wäre, zum Beispiel in einem “50 Euro plus X”-Modell auch mehr zu bezahlen. Angesichts Preis-Leistungs-Verhältnisses, aus den oben genannten Gründen und weiteren möchte ich natürlich, dass das Betahaus 2.0 ein voller Erfolg wird!

Dafür habe ich mir im Crowdfunding eine Eintrittskarte zur großen Eröffnungsfeier gesichert (in der Sponsorenversion sogar noch mit Konferenzraumnutzung). Das solltet ihr auch tun – oder zumindest das Paket buchen, bei dem ihr einen Stuhl im neuen betahaus mit eurem Namen versehen könnt. (Ein Stuhl, der euren Namen trägt… *sing*) Falls ihr noch nie im betahaus wart, einen Arbeitstag dort aber immer mal ausprobieren wolltet, sucht nach den Rewards, die euch zu Neu-Co-Workern machen, und schließt euch unserer spannenden und entspannten Community an.

Wen meine Worte nicht überzeugen, der kann auch zum Beispiel hier oder hier andere Stimmen hören. Und jetzt: Ab zur Crowdfunding-Seite!