Wir haben ein Incentive für eure Mitarbeiter:
Den monatlichen Coworking-Tag im betahaus

Jetzt mal ganz ehrlich: HVV-Jobticket, Fitnessclubprozente oder morgendliche Obstschale sind ja ganz nett. Aber sind das wirklich die Incentives für den digitalen Wissensarbeiter des 21. Jahrhunderts?

Im betahaus finden fast jeden Abend Veranstaltungen statt, an denen Festangestellte teilnehmen. Immer wieder erzählen sie uns, dass sie sich wünschen würden, auch ab und zu mal raus zu kommen und im betahaus-Kontext – eben: – zu coworken. Warum? Weil es hier jeden Tag eine andere Zusammensetzung von Leuten gibt, die Dinge tun. Ganz verschiedene und sehr oft sehr interessante. Die Interessantes erzählen, Denkanstöße geben oder vielleicht einfach die richtigen Freelancer für das aktuelle Projekt im Unternehmen sind.

Und es ist als Unternehmen ganz einfach, Mitarbeitern eine kleine Freude zu bereiten und gleichzeitig von diesem betahaus spirit zu profitieren: Die betahaus membership als Mitarbeiter-Incentive. Einfach als Unternehmen für einen Mitarbeiter eine Mitgliedschaft abschließen und für nur 10 EUR (8,40 EUR zzgl. Mehrwertsteuer) pro Monat diesem einen ganzen Tag im Monat im betahaus spendieren. Und wenn es mehrere aus einem Unternehmen sind, dann reden wir auch gern über einen Sondertarif.

Klingt gut? Hier gibt es noch mehr Infos und die Möglichkeit, die Mitgliedschaft abzuschließen – selbstredend mit monatlicher Kündigungsmöglichkeit: http://hamburg.betahaus.de/produkte/membership/

Klingt gut, aber noch Fragen? Gern: Einfach Email an lars@betahaus.de schreiben oder einen der vielen anderen Kommunikationswege wählen.

betaclub no. 7: Dr. Christian Nagel, Managing Partner & Mitgründer von Earlybird

Dr. Christian Nagel, Earlybird

Dr. Christian Nagel, Earlybird

Als vor einigen Monaten der IT-Investor Earlybird bekannt gab, von Hamburg nach Berlin zu ziehen, nahm das Hamburger Abendblatt das zu Anlass, sich einmal über die Start-up-Tauglichkeit von Hamburg zu erkundigen. Das Ergebnis war ernüchternd: “Berlin ist sexy, Hamburg nicht” urteilte kurz XING-Gründer und Investor Lars Hinrichs. Christian Nagel von Earlybird fand etwas diplomatischere Worte:  ”In Hamburg gibt es zwar auch eine lebendige Gründerszene, die aber nicht so schnell wächst wie in der Hauptstadt.”

Wir wollen darüber reden, ob das wirklich so ist, was Investoren erwarten und was Hamburg tun kann, damit sich das Image und/oder die Rahmenbedingungen ändern. Und dazu haben wir in den betaclub denjenigen eingeladen, der Anlass der losgetretenen Diskussion war: Dr. Christian Nagel, Managing Partner und Gründer von Earlybird wird am 23. Mai nach kurzen Input für Fragen und und Diskussionen zum Start-Up-Standort Hamburg zur Verfügung stehen. Einlass ist um 19.30 Uhr, der Vortrag beginnt um ca. 20 Uhr. Rundherum wird es wie immer im betaclub jede Menge Möglichkeiten zum Networking geben.

Wir bitten um eine Anmeldung über XING – die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Zu Dr. Christian Nagel:

Dr. Christian Nagel ist Managing Partner und Mitgründer von Earlybird.

Christian besitzt über 17 Jahre Investment-Erfahrung und unterstützte beispielsweise als ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender die Entwicklung der Tipp24 AG (Prime Standard Frankfurt, TIM), der Interhyp AG (Prime Standard Frankfurt Exchange, IYP) und der BridgeCo AG bis das Unternehmen an SMSC (NASDAQ: SMSC) veräußert wurde.

Earlybird erzielte beim Verkauf von Interhyp mehr als das 50-fache des ursprünglichen Investments. Aktuell ist Christian Mitglied im Beirat von Crowdpark.de (Berlin), Lumics GmbH (Berlin), madvertise GmbH (Berlin), und smava GmbH (Berlin). Christian sammelte vor der Earlybird-Gründung unternehmerische und operative Erfahrung, indem er gemeinsam mit Partnern Unternehmen in Ostdeutschland übernahm.

Er war geschäftsführender Gesellschafter der SMB Industrie Holding Wildau GmbH, einer aktiven Beteiligungsgesellschaft mit Schwerpunkt im Maschinen- und Anlagebau, der HNP Präzisionsteile GmbH & Co. KG, der DH Industrieholding Hohenthurm GmbH und einer Reihe von Tochtergesellschaften dieser Unternehmen. Zuvor war er als Unternehmensberater bei McKinsey & Company mit Fokus auf Restrukturierung, Strategie und M&A tätig.

Christian studierte Wirtschaftsingenieurwesen an der Technischen Universität Hamburg und promovierte an der Universität St. Gallen, Schweiz.

 

Unterwegs: Startup Weekend Aarhus

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Mit einem Mietwagen, knapp 350 Kilometern und, auch wenn letztendlich nur fünf Hamburger nach Aarhus tingelten, viel Motivation, so startete das zurückliegende Wochenende.

Anlass für die Reise bot das Startup Weekend Aarhus, woran wir freundlicherweise ohne großen Kostenaufwand teilnehmen konnten.

Vor uns lagen 54 Stunden voller Arbeit und Spaß, etwa 120 potenzielle neue Kontakte und insgesamt 37 Ideen, die kurz nach der Ankunft gepitched wurden. Noch am selben Abend reduzierte sich der Ideen-Pool auf 15 Gruppen, welche in den folgenden zwei Tagen intensiv an ihrem Projekt arbeiten sollten.

Die Hamburger Delegation kam in vier unterschiedlichen Gruppen unter, welche eine kurze Präsentation absolut verdient haben.

GP-Desk löst ein gängiges Problem in Coworking-Spaces und Büros mittelgroßer Unternehmen – die Anzeige der Anwesenheit der Kollegen. Automatisiert soll das Tool in Zukunft anzeigen, wer gerade wo im Büro sitzt und so die interne Kommunikation erleichtern.

Partytracker dient der Aufzeichnung zurückliegender durchzechter Nächte, welche dem User am nächsten Tag in einer Timeline präsentiert werden. Darauf sollen unter anderem Bilder, Videos, Anrufe und Nachrichten zu sehen sein – und natürlich die Bewegungshistorie. (weitere Informationen)

Oncurex will das Währungs-Chaos bei Reisen vereinfachen und dafür am Flughafen einfache Automaten platzieren, welche die entsprechende Währung entgegen nehmen und einen Gutschein ausspucken. Letzterer kann dann online eingelöst werden – wahlweise überweist der Dienst das Geld auf das eigene Konto, den iTunes-Account oder leitet es an eine Spendenorganisation weiter.

EduSketch dient der Simplifizierung von potenziellen Wegen zum Traumjob. Interessierte Schulabgänger können sich auf der Plattform über mögliche Studiengänge und Ausbildungen informieren, um möglichst bald genau das tun zu können, was sie wollen.

Am Ende konnte sich leider keines der oben genannten Startups zum Gewinner des Startup Weekends mausern – diese Rolle übernahmen die Herren von Appeventor, einem Framework zur unkomplizierten Entwicklung von Smartphone-Apps für Events. Die vielversprechende Demonstration des Tools am Sonntag Abend lässt auf Erfolg hoffen – wir drücken selbstverständlich die Daumen!

Für mich war es das erste Event dieser Art und die Erwartungen waren eigentlich nicht allzu hoch. Rückblickend bereue ich diese Erwartungshaltung, denn das Startup Weekend Aarhus war subjektiv eine sehr gelungene Veranstaltung mit vielen interessanten Leuten, einer unglaublich guten Organisation (mit Fokus auf das Wochenende, nicht auf Bürokratie), und – trotz exzessiven Schlafentzugs – sehr viel Spaß. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die Organisatoren des Startup Weekends und die Stadt Aarhus!

Abschließend sei mit dringender Teilnahme-Empfehlung noch das Startup Weekend Hamburg erwähnt, welches vom 8. bis 10. Juni in den Räumen der HafenCity Universität stattfindet. Anmelden, hingehen und mit einem Haufen Input zurückkehren.

Die Politik zu Gast: Diskussion über Gründungsstolpersteine

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Spontan, aber keineswegs ohne Gesprächsthemen, besuchten Johannes Vogel, Bundestagsabgeordneter der FDP, und Christoph Giesa, noch Otto-Mitarbeiter und ehemaliges FDP-Mitglied, das betahaus | hamburg.

Wie auch schon beim Besuch von Christian Lindner am 13. Februar drehten sich die Gesprächsthemen um die Gründungskultur, die derzeitige Situation in Deutschland und die Probleme von Gründern.

Wie kann die Politik ein besseres Umfeld für Freelancer und Gründer schaffen? Wie ist es zu schaffen, aussichtsreichen Ideen zu einer unkomplizierteren Umsetzung zu verhelfen? Konkret – wie können Startups an Geld kommen, wie lässt sich die Bürokratie einer Gründung reduzieren und Probleme vermeiden?

Mit dem nötigen politischen Background und ohne zu viel Träumerei bewegte sich die Runde der User, die “nicht im Netz, sondern das Netz leben”, von Finanzierungsideen – Gründungs-Bafög, Gründungs-Fonds und einem neuen Gründungszuschuss – über die bürokratischen Probleme – der rechtzeitigen Anmeldungen und Scheinselbstständigkeit – bis hin zu einer besseren Gründungskultur. Letztere solle vor allem dem langfristigen Erfolg gelten, denn, so bemerkt Jörn Hendrik Ast, “das Problem ist nicht, finanziert zu werden, sondern zu überleben.”

Besonders kritisch bei der Gründung sei die Phase vom Beginn bis zu dem Zeitpunkt, an dem man sagen kann: “Ich kann davon leben.” Zur Überwindung sei eine möglichst unabhängige Finanzierungsmöglichkeit nötig, welche nicht zu kompliziert zu erhalten und trotzdem bodenständig sein sollte. Eine Art Gründungszuschuss ohne Trittbrettfahrer, ein Fonds in der Art des altbekannten Bausparvertrags oder doch eher die Bafög-Variante mit Rückzahlung der Finanzierungssumme durch Beteiligung an späteren Einnahmen?

Fragen, die in so kurzer Zeit nicht ausreichend diskutiert und erst recht nicht geklärt werden konnten. Deshalb fährt das betahaus – oder zumindest einige User des betahauses – nach Berlin. In den Bundestag. Am 10. Mai werden sich netzpolitische Vertreter und Wirtschaftspolitiker der betaFront aus Hamburg stellen und – so zumindest der Plan – konkrete Vorschläge zur Vereinfachung von Gründungen in Form eines 10-Punkte-Papiers erarbeiten.

Wenn ihr euch selbst schon mal Gedanken zu diesen oder ähnlichen Fragen gemacht habt, solltet ihr uns diese nicht vorenthalten. Mailt sie, twittert uns oder postet sie hier. Wie es weitergeht, lest ihr dann bald hier.

Übrigens: ich bin der Neue hier, höre auf den Namen Jakob und werde die nächsten Monate als Praktikant im betahaus verbringen. Da ich mit dem operativen Geschäft wenig am Hut haben werde, kann ich mich diversen Projekten widmen und den Blog beleben. Anregungen jeder Art nehme ich selbstverständlich sehr gerne und auf dem Weg eurer Wahl entgegen – zur Verfügung stehen Twitter, Xing, Facebook und die bewährte Mail.

Host-Nachwuchs: studentische Aushilfe gesucht!

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Wir suchen ab dem 2. Mai eine studentische Aushilfe, die unser Team in community-building, gastronomischen, sowie administrativen Aufgaben unterstützt. Wichtig wäre uns, dass du eine ausgeprägte Kommunikationsader und viel Spaß an Service hast.

Du kannst dich gut in Menschen hineinversetzen und freust dich über die Zusammenarbeit in einem tollen superpowerz-Team – dann bewirb dich jetzt mit deinem Lebenslauf bei uns: kontakt@betahaus-hamburg.de
Stichwort: #hostnachwuchs

Workshop: Business Model Canvas

Am Anfang steht die Idee! Und daraus entwickelt man dann das Geschäft.
Oder hat man schon ein Geschäfts und will mal schauen, welche Produkte und Ideen sich daraus noch ableiten lassen?

Egal in welcher Phase seiner Ideen- und Geschäftsentwicklung man steht oder wie man in den Markt bereits eingebunden ist oder ihn sich noch erobern möchte: es gilt so viel zu bedenken, ineinander zu verstricken und voneinander abhängig zu machen – wo fängt man bloß an?
Was ist der Mehrwert, den ich meinen Kunden bieten, und wer sind überhaupt meine Kunden, und was muss ich tun, dass dieser Mehrwert zu einem greifbaren Produkt wird, und wen brauch ich dazu noch und wie bringe ich Produkt und Kunde dann zusammen, so dass am Ende der Kunde auch bereit ist, zu zahlen und wofür genau gibt er sein Geld dann wirklich aus, und was wird es mich selbst alles kosten?

Aus eigener Erfahrung wissen wir vom betahaus: diese Fragen kann man sich nicht oft genug stellen – und die Antworten gar nicht oft genug visualisieren.

Deswegen laden Wolfgang und Lena euch am Dienstag den 17.04. um 19:30 Uhr zu einem spannenden Schnelldurchlauf durch das Business Model Canvas ein. Im schnellen Wechsel zwischen Erläuterungen, Arbeitsphasen und feedback-Schleifen führen wir euch und eure Teams in zwei Stunden durch das Canvas – so dass euch am Ende erste Eindrücke über die Stärken, die Baustellen, die Potentiale und die dringenden Handlungsfelder eures Geschäftsmodells auf einem A2-Plakat vor der Nase liegen.
Achtung: Suchtgefahr! Einmal damit angefangen, kehrt man immer wieder zu diesem Canvas zurück.

Wenn ihr dabei sein wollt, meldet euch über facebook an oder schickt eine Mail an kontakt@betahaus-hamburg.de – Betreff: #businessmodelcanvas.

Nachfolge für Geschäftsführung gesucht

Es stand ja eigentlich von Anfang an fest, nun verging die Zeit wie im Flug und jetzt ist es tatsächlich bald soweit: das betahaus Hamburg wird im Sommer zwei Jahre und das heißt, dass wir die Stelle als Geschäftsführer neu besetzen wollen und ich mich ab dem 01.07. neuen Aufgaben widme – die sich vielleicht gar nicht so weit vom Kosmos des betahauses entfernen werden.

In den letzten 24 Monaten konnten wir mit dem betahaus einen Ort in Hamburg schaffen, in dem Start-Ups, Freelancer und Grenzgänger zwischen Selbständigkeit und Festanstellung einen Ort zum Arbeiten finden konnten. Auch Projektteams größerer Unternehmen nutzen das betahaus und dessen Konferenzraum als gemeinsamen Treffpunkt und auch als Networking-Events für die Hamburger Gründer- und Onlineszene ist das betahaus nicht mehr wegzudenken. Diesen Weg will das betahaus weitergehen und ich werde ihn als nunmehr reine Gesellschafterin weiter begleiten.

Damit wir uns wie bisher stetig weiterentwickeln wollen – halt always beta – suchen wir daher zum 1.6. oder 1.7. eine neue Geschäftsführerin/einen neuen Geschäftsführer, der sich den folgenden Tätigkeiten mit start-up-typischer Hingabe widmet:

▪ Den Betrieb eines Coworking Spaces betriebswirtschaftlich solide und transparent organisieren
▪ Ein tolles, kleines, gut eingespieltes Team organisieren
▪ Hauptkontaktperson für eine aktive Community sein
▪ Entwicklung von Eventideen und Organisation von externen und internen Events
▪ Pflege und Ausbau des Netzwerkes des betahauses
▪ Neue Ideen für strategische Projekte entwickeln
▪ Mit einem engagierten Gesellschafterteam vertrauensvoll zusammenarbeiten

Vor dem Hintergrund dieser Aufgaben wünschen wir uns jemanden, der idealerweise über folgende Qualifikationen verfügt:
▪ Awesome superpowerz
▪ Erfahrungen in einem Start-up oder im Start-up-Umfeld
▪ gute betriebswirtschaftliche Kenntnisse
▪ Teamleitungserfahrung
▪ Erfahrungen im Event- und Gastrobereich
▪ Wissen, wie man eine anspruchsvolle und engagierte Community on- und offline pflegt
▪ Keine Angst vor administrativen Aufgaben
▪ Organisation des täglichen Spacemanagements und dazugehöriger Qualitätssicherung
▪ Kontakte in der Hamburger Gründerszene und Lust, diese auszubauen
▪ Ein offenes und kontaktfreudiges Wesen
▪ Immer wieder Ideen für Veränderungen unseres Angebotes und der Entdeckung neuer Umsatzfelder

Wie ihr seht, sind wir genauso anspruchsvoll wie ein DAX-Konzern bei der Suche nach dem nächsten CEO. Tatsächlich ist die Arbeit bei uns aber viel schöner: Du arbeitest zusammen mit einem eingespielten Team von Hosts, die den täglichen Betrieb und diverse Projekte meistern, hast GesellschafterInnen an deiner Seite, die teilweise Aufgaben übernehmen, bist der organisatorische Mittelpunkt einer durch und durch liebenswerten Community in einem Unternehmen, dass sich in Hamburg und darüber hinaus ein ganz ansehnliches Standing entwickelt hat.

Klingt das gut? Dann schicke uns gern deine Bewerbung mit den Unterlagen, die du dafür für notwendig hältst, an lena@betahaus.de
Wir freuen uns auf deine Bewerbung!

ACHTUNG! Weitere Bewerbungen werden nicht entgegengenommen!

Bootstrapping Club – brought to you by betahaus & Finmar

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Der Bootstrapping Club richtet sich an bootstrappende Gründer aus der Internet-, Software- und Games-Branche mit einem skalierbaren Geschäftsmodell.

Sie verfolgen das Ziel, ein nachhaltig wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen zu schaffen – und nicht ein Start-up mit Exit-Orientierung zu gründen. Sie investieren ihre eigene Zeit – und vor allem tragen sie auch persönlich das finanzielle Risiko.

Feedback zu geben und zu bekommen steht im Mittelpunkt des Bootstrapping Clubs. Die Mitglieder haben gemeinsam, dass sie das dafür notwendige Empathievermögen und ein gerüttelt Maß an Selbstreflektion mitbringen.
Die Mitglieder kommen aus Hamburg und Umgebung. Für regelmäßige Treffen werden lange Anreisezeiten oder ähnliche Hindernisse vermieden. Und so die Treffen gut besucht.

Beim Bootstrapping Club treffen sich im Abstand von sechs Wochen bootstrappende Gründer in festen Gruppen. In einer Gruppe sind bis zu sechs Start-ups vertreten. Jeder präsentiert in zehn Minuten, was ihn oder ihr sie seit dem letzte Treffen umgetrieben hat, wie es heute geht und was bis zum nächsten Treffen passieren soll. Danach geben die Anderen Feedback, sie sagen in geschützter Atmosphäre – und nach den Regeln der Feedback-Kunst – was sie empfinden. Dabei ist das Feedback immer konstruktiv und ermöglicht den Mitgliedern, Selbst- und Fremdbild abzugleichen. Zudem ergibt sich die sonst seltene Möglichkeit, sich mit seinen Peers zu vergleichen und einzuschätzen (Benchmark). Nach einer halben Stunde ist das nächste Start-up dran. So dauert das Treffen circa einen halben Tag.

Die Treffen finden reihum bei den Mitgliedern statt. So lernt man gegenseitig die jeweiligen Arbeitsorte kennen und kann den Aufwand für die Gastgeber gerecht verteilen. Falls die Mitglieder keinen eigenen Arbeitsort haben, was beim Bootstrapping in der Anfangszeit fast zur guten Schule gehört, bietet es sich an, auf den Besprechungsraum des betahauses auszuweichen.

Die Initiatoren des Bootstrapping Clubs sind Lena Clausen, Wolfgang Wopperer und Clas Beese. Lena (@LenaClausen) hat mit Bootstrapping das betahaus hamburg aus dem Boden gestampft. Wolfgang (@wowo101) ist selber zweifacher Bootstraping-Gründer und hat als Dienstlesitungsunternehmer für Bootstrapper unzählige Einblicke gewinnen können. Clas (@ClasBeese) ist selber gerade bootstrappender Gründer von Finmar. Zuvor hat er in einem Inkubator mehrere hundert Gründer mit ebendiesem Werkzeug in die Selbstständgkeit begeleitet.
Der Boostrapping Club versteht sich als Unterstützungsidee von Gründern für Gründer.Dahinter steht keine Gewinnerzielungsabsicht. Die Trefffen sind deswegen kostenfrei.

Erstkontakt:
Clas Beese
clas.beese@finmar.com
01743296206

Das Projekt callingdibs.com

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Zum Alltag des betahaus Hamburg gehört vor allem die Vernetzung.
Menschen mit gleichen Interessen aber unterschiedlichsten Berufen, ähnlichen Kunden aber verschiedenen Projekten oder gleichen Vorgehensweisen aber ganz anderen Inhalten sitzen in einem coworking-space selten “einfach nur so” nebeneinander.

Am Gruppentisch, beim Lunch oder an der Bar wird – mal nebenher, mal ganz bewusst – sich ausgetauscht, inspiriert, zugehört, gefeedbackt. Dass dabei immer wieder neue Ideen bis hin zu ganzen Projekten entstehen, erklärt sich von selbst.

Ein solches co[working/thinking/planning/coding/creating] – Projekt in “Reinkultur” ist callingdibs.com – eine website, auf der man Besitzansprüche erheben kann, sich gegenseitig wegnehmen kann und mit Hilfe der community wieder zurückerkämpft.

Wer die Macher dahinter sind, wie sie auf die Idee gekommen sind und wohin das alles noch führen soll, haben wir in einem kleinen Video mal zusammengefasst.

Die Zukunft unserer Arbeitswelt – Nachbereitung eines Barcamps

Man kann die Ergebnisse eines Barcamps wohl kaum besser zusammenfassen, als durch die Sammlung der diversen blogeinträge, tweets, Präsentationen, Bilder und Videos der Teilnehmenden.

Für die Freunde des bewegten Bildes, gibt es ein Video vom Camp. Für die Freunde des stehenden Bildes haben wir auf flickr einige Fotos bereits gestellt.

Wer Einblick in die gesamte Story und den Facettenreichtum möchte, schaue sich bei storify um.

Seinen Blick aus Coworker-Vernetzungs-Sicht zeigt unser User Jörn Hendrik auf seinem fluidnetwork-Blog.

Die Keynotes könnt ihr zusammengefasst auf dem blog beginndermind nochmal nachlesen.

Teilnehmerin und Sessionleiterin Isabelle Droll hält ihre Eindrücke auf dem blog des Modul 57 fest.

Und für alle, die noch mal die Reise durch die Geschichte der Arbeit, ihre Bedeutung für die Gesellschaft und das Individuum machen möchten, hier die oft nachgefragte Präsentation des Leiters des Instituts für Interdisziplinäre Arbeitswissenschaft der Leibniz-Universität HAnnover: Prof. Axel Haunschild.

Nachdem mir nun die Arbeit abgenommen wurde, selbst den unfassbar vielseitigen und reichhaltigen Output und Input dieses Camps selbst zu Internet zu bringen, bleibt mir nur noch das Fazit: das betahaus Hamburg und die ZEIT-Stiftung danken allen Teilnehmenden für all ihre Beiträge und die schöne Atmosphäre – die sogar uns Veranstalter bei aller organisatorischen und inhaltlichen Vorbereitung doch richtig von den Socken gehauen hat.