Die Berliner Rechtsanwälte v.d.Ahé, LL.M. und Micelski stehen bereits seit zwei Jahren den betahaus Nutzer in Berlin bei Rechtsfragen zur Seite.
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betahaus-member-goodies I > well-being
— written by Anne —
Aufgrund meiner beruflichen Qualifikationen kann ich euch auch beraten, wenn es um massivere Probleme geht. Genauso sehe ich meine Verantwortung darin davon abzusehen euch zu massieren, wenn aus gesundheitlichen Gründen etwas dagegen spricht.
Ich bin jeden Freitag zwischen 14 und ca.16 Uhr im betahaus. Die Anwendungen dauern 30 Minuten und kosten normalerweise 30 €.
Aber: An den nächsten zwei Freitagen (07.10. und 14.10.) biete ich euch an meine Leistungen kennen zu lernen. Für betahaus-members berechne ich an diesen Tagen pro Anwendung nur den halben Preis: 15 €.
— written by Anne —
Interessiert? Einen Termin ergatterst du dir bei unserem host am Tresen.
Also, Leute: Tut eurem Körper etwas Gutes!
Breaking the habit
Breaking the habit
Das Jahr neigt sich dem Ende entgegen, Ideen und Projekte gehen uns aber noch lange nicht aus. Also hier nochmal ein Aufruf zum Mitmachen für ein Event für Ende Oktober / Anfang November.
—- written by Burkart —-
Herbstputz im betahaus
Der Sommer ist vorbei und am Samstag, dem 24.09. ist es soweit. Das betahaus-Team krempelt die Ärmel und legt los mit dem Herbstputz!
Es wird Zeit für einen neuen hanging-garden, unsere Blumen müssen umgepflanzt werden, Stühle müssen repariert werden, das Licht ausgetauscht und und und…
Nicht zu vergessen die wichtigste Aufgabe: Das Vernichten der Würstchen!
Wer das große Mega- Aufräum-Event nicht verpassen und uns netterweise für ein noch schöneres betahaus unter die Arme greifen möchte sollte sich schnellstens anmelden und mitmachen! Für das leibliche Wohl & Dank in Form von Würstchen & Getränken ist gesorgt!
Das betahaus-team sowie Gründer „stehen schon in den Startlöchern“ .
Wir freuen uns auf euch
Das betahausteam
betaclub no. 6 mit Mirko Kaminski (CEO achtung!)
Membership und neues Preissystem
Liebe betahaus user, liebe betahaus Community,
seit über einem Jahr haben wir das always-beta-Stadium unser Preissystem betreffend weidlich ausgenutzt. Zumindest häufige Nutzer werden gemerkt haben, dass wir immer wieder Dinge umgestellt haben, neue Tarife und Services ausprobiert haben und Preise gesenkt und erhöht haben. Nun haben wir uns an einem größeren Wurf versucht. Das von uns entwickelte Preissystem will vor allem folgende Punkte vereinen:
- die tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten der User berücksichtigen
- den Teil der Community, der nicht im betahaus arbeitet, aber oft bei uns ist, besser einbinden
- uns bei aller weiterhin angebotenen Flexibilität etwas mehr Planungssicherheit geben
Zentraler Punkt ist, dass wir – wie die Kollegen in Berlin – eine Membership einführen. Diese Membership soll der Heterogenität unserer Community einen gemeinsamen Rahmen geben. Sie wird 10 EUR brutto pro Monat betragen und soll denjenigen von euch, die häufig bei Events zu Besuch sind, aber hier nicht coworken – sagen wir mal: die Chance geben, regulärer Teil unserer Community zu sein und nicht zuletzt mit dafür zu sorgen, dass sich das schöne Modell networking meets coworking im betahaus trägt.
Die Membership bringt natürlich einige Vorteile mit sich:
- Ihr bekommt alle Informationen über Events, Workshops und andere tolle Dinge im betahaus per Email
- Ihr bekommt Einladungen zu begehrten Events vorab und habt damit die Möglichkeit, euch frühzeitig einen Platz zu reservieren
- Ihr könnt – sofern ihr keinen zusätzlichen Nutzungsvertrag bei uns habt – einmal im Monat kostenlos coworken
- Ihr bekommt die Rabatte auf kostenpflichtige Veranstaltungen, die bisher nur unsere User bekommen haben – auch an anderen betahaus-Standorten
- Ihr könnt die zukünftige monatliche Rechtsberatung durch den Anwalt Max von der Ahé kostenlos nutzen
- Ihr zahlt bei Abendveranstaltungen unsere Tages”kantinen”preise
- In absehbarer Zeit gibt es eine schicke RFID-Mitgliedskarte
- und als absolutes Sahnehäubchen seid ihr Teil einer großartigen Community und Unterstützer des betahauses
Auch für User ist folgerichtig die Membership Teil des Vertrages. Deshalb haben wir auch die Preise neu gestaltet. Vor allem wird es weiter Flexibilität im vollem Umfang geben, aber sie wird etwas teurer sein, als wenn man sich nicht länger bindet. Wer sich länger bindet (mind. drei Monate) wird hingegen zum Teil deutlich günstiger bei uns arbeiten können. Die Preise sehen in Zukunft folgendermaßen aus:
- Basic Membership – 10 Euro (Membership ist für alle Tarife Voraussetzung)
- Tagesticket – 17 Euro (pro coworking-Tag – nach dem 1. Tagesticket des Monats, das gratis in der membership enthalten ist). Real ist damit ein paar Mal arbeiten im Monat bei uns günstiger geworden.
- 10er-Tagesticket: 125 Euro (gültig für 10 Besuche in max. 3 Monaten + gleichlang laufender Membership). Wer das Ticket auf drei Monate aufteilt, zahlt soviel wie heute. Wer es häufiger nutzt, deutlich weniger.
- Flex-12er-Monatsticket: 139 Euro (monatlich – plus paralleler Membership)
- Flex-Monatsticket – 249 Euro (monatlich plus paralleler Membership)
- Fix: 349 Euro (monatlich plus monatliches membership)
Dazu könnt ihr folgende Extras hinzubuchen:
Für jeweils 40 Euro pro Monat:
- 5 Stunden Meetingraum
- 24/7-Schlüssel
- Postfach und Schliessfach
Für 20 EUR im Monat:
- Monitorunterbringung (falls ihr einen Fixdesk bucht, könnt ihr den Monitor natürlich ohne Aufpreis auf dem Tisch stehen lassen)
Ihr könnt diese Extras aber bei längerer Bindung (6 Monate) auch kostenlos dazubekommen und zwar:
- beim 12er Flex ein Extra
- beim Montas-Flex zwei Extras
- beim Fix drei Extras
Kleine Interpretationshilfe: Wer beispielsweise nur für einen Monat einen Fix desk abschließt, für den wird es demnächst leider teurer, wenn er Extras haben will, für alle, die beispielsweise einen Flex Tarif für sechs Monate abschließen, eindeutig günstiger. Gleichzeitig habt ihr nun mehr Wahlfreiheit, was ihr als Extra wählt – bisher ist das ja vorgegeben.
Wir hoffen natürlich, dass wir damit einen guten Kompromiss zwischen betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und euren Bedürfnissen gefunden zu haben. Das System startet für neue Verträge ab dem 5.9., für bestehende Verträge gibt es Übergangsangebote bis zum Jahresende - ask your local host. Für Feedback sind wir natürlich immer dankbar und wir bleiben auch always beta – heißt: Wenn sich Elemente als unpraktisch für euch erweisen, werden wir sie anpassen.
Euer betahaus-Team
Das Preissystem visualisiert
Geteilte Freude ist doppelte Freude – ein Testlauf in der schönen neuen Arbeitswelt
Dass ständiger Wandel nicht erst Merkmal unserer modernen Gesellschaft ist, beweist uns Johann Wolfgang von Goethe, der schon 1809 in “Die Wahlverwandtschaften” schrieb: “Unsere Vorfahren hielten sich an den Unterricht, den sie in ihrer Jugend empfangen, wir aber müssen jetzt alle fünf Jahre umlernen, wenn wir nicht ganz aus der Mode kommen wollen”.
Mehr als 200 Jahre später können wir über Goethes “alle fünf Jahre” wohl angesichts des derzeitigen Tempo in der Entwicklung neuer Technologien und der täglich sich enger vernetzenden Globalisierung nur lächeln und auch seine Formulierung “nicht ganz aus der Mode kommen wollen” = ein Euphemismus.
Denn ein permanentes lebenslanges Dazu-Lernen ist - vor allem mit Blick auf den Arbeitsmarkt - sowohl für den Einzelnen als auch für große Organisationen mittlerweile überlebenswichtig und deswegen nicht selten auch schon selbstverständlich geworden.
Die sich ständig wandelnden Grundvorraussetzungen sind für alle gleich – ob Einzelner oder Organisationen – und auch deren Auswirkungen auf die Akteure ähneln einander sehr. Geht es aber um den Umgang mit diesem Wandel – um die Gestaltung der Existenz und des Wertesystems - scheinen vor allem die oben genannten Akteure beim Blick aufeinander zunächst vor allem die Unterschiede zueinander wahrzunehmen.
So zumindest die Erkenntnis, als Christoph Giesa von der OttoGroup und ich zum ersten Mal zu Beginn diesen Jahres im betahaus zusammen saßen und über “die Zukunft der Arbeit” redeten. Konzernpersonaler trifft auf Coworkingspace-Betreiber und es wird erstaunt festgestellt: da haben wir ja doch einiges gemeinsam. Müsste man da nicht mal was zusammen machen?
Vielleicht mit der vorsichtigen Hoffnung, dass geteiltes Leid halbes Leid ist, wuchs die Idee, Festangestellte aus dem OttoGroup-Konzern und die Welt der selbstständigen, gerne kreativen, oft digitalen Coworker Hamburgs in einem möglichst weit-gefassten, auf Austausch angelegten Projekt örtlich zusammenzuführen und zu sehen, welche Berührungspunkte sich ergeben.
Ansätze, Ideen, Wissen und Möglichkeiten wurden zusammengewürfelt und heraus kam eine gemeinsame Konzeptionswoche, die der folgende Film in knapp 5 Minuten zusammenfasst.
Otto Group, co-operations w/ betahaus Hamburg (english) from Family Affair on Vimeo.
Die Woche wurde außerdem begleitet durch inhaltliche Brückenbauer, wie Sascha Lobo, der bei einer Abendveranstaltung zu Beginn der Woche eine gemeinsame Diskussion zur Kooperation zwischen Konzernen und Selbstständigen auf den Weg brachte und Jeremy Abbett, Christian Riedel und Wolfgang Wopperer, die mit ihren Inspirationstalks für besondere Impulse sorgten – ebenso wie die Gründer von coffee circle.
Eine interessante Woche die mit der spannenden Frage endet: was bleibt?
Dass der Austausch zum Thema neue Arbeitswelten trotz der Kürze des Aufenthalts positive Impulse in der community des betahaus gesetzt hat, und dass tatsächlich Berührungspunkte entstanden sind, die ausgebaut werden können, zeigt zum Beispiel dieser kleine Einblick in das feedback von betahaus Usern:
“Mein Fazit: Es würde mich freuen, wenn es weiter geht. Und vor allem, wenn es konkret wird. Erkundungstrupps zu senden ist eine Sache, konkrete Projekte zu stemmen eine andere. Gemeinsam neue Galaxien und unendliche Weiten entdecken, spannende Missionen zu starten – das wären schöne Fortsetzungen.“ (vollständiger Text hier) Valentin Heyde, Kommunikationsberater
“Von Großkonzernen können wir Freelancer viel über die Arbeit und Methoden in großen Projekten lernen, die wir selber eher selten haben. Genauso können Konzerne über das betahaus flexibel auf eine große Menge freie Spezialisten zugreifen.” Matthias Krappitz, Softwareentwickler
Nach dem ersten Fühlerausstrecken würde ich also ganz vorsichtig wagen zu behaupten, dass aus anfänglich erhofftem halben Leid eher doppelte Freude geworden ist.
Das betahaus hat die Woche mit der Projektgruppe “Neue Arbeitswelten” der Otto Group als Dialog auf Augenhöhe erlebt. Entstanden ist ein aktiver Gedankenaustausch, wie man sich – trotz struktureller Unterschiede – beim Umgang mit dem beschleunigten Wandel zumindest im Bezug auf die Arbeitswelt unterstützen kann und die Zukunft der Arbeit mit den jeweiligen Möglichkeiten gemeinsam gestalten kann.
Fazit: Fortsetzung folgt.
Sommerrabatt für Studierende
Was gibt es schöneres, als im Sommer Haus- oder sogar Abschlussarbeiten zu schreiben? Vieles. Damit du dieses viele trotzdem genießen kannst, wollen wir dir als Studentin oder Studenten helfen, effektiv zu arbeiten. Und das geht natürlich weniger in der eigenen WG, wo man täglich mit den verschiedensten Versuchungen konfrontiert wird, sondern eher im betahaus, wo du einen Arbeitsplatz mit WLAN und Drucker hast, der dir hilft, dein Vorhaben schnell und effizient umzusetzen.
Von Anfang Juli bis Ende September geben wir daher eine begrenzte Anzahl von Plätzen (6 Stück) für Studierende zum halben Preis raus. Damit du auch ganz sicher etwas schaffst, gilt der Rabatt nur für feste Verträge, also das 12er- oder Monatsticket (natürlich mit monatlicher Kündigungsfrist), aber nicht für Tagestickets oder 10er Tagestickets und auch nicht für die Konfi-Anmietung und auch nicht auf Tiernahrung!
Klarer Vorteil: Du arbeitest effektiv von 9-19 Uhr im betahaus und schon hast Du Zeit, danach in die nur einen Steinwurf entfernten Bars und Kneipen im Schanzenviertel zu gehen und doch etwas vom Sommer zu haben.
Interesse? Dann komm einfach vorbei, ruf an (+49 (0) 151 1522 7938), schreib uns eine Email oder nimm an einem unserer Kennenlernrundgänge teil.
OutaSpaces I – Mexico City
Mit “OutaSpaces” wollen eine kleine Guest-blogpost-Reihe starten, wo sich verschiedene internationale und nationale coworking spaces außerhalb unseres betahaus-Dreigestirn (Köln und Berlin) vorstellen. Es handelt sich um Menschen und ihre spaces, bei denen sich – über die üblichen Berührungspunkte hinaus – untereinander Anknüpfungen und Verbindungen ergeben haben, die uns dazu ermutigen, ein Stück des coworking-Weges gemeinsam zu gehen.
— written by David Zepeda & Carlos Espinosa —
The Founding of “El 3er Espacio” – the first Co-Working in México City
“El 3er Espacio” is one of the first co-working spaces in México and the first in México City. As entrepreneurs, we (David Zepeda and Carlos Espinosa) noticed last December the need to have a formal space to work instead of staying at home or in a coffee shop, although the high costs and long term contracts were a considerable barrier to office rental.
Thanks to our financial and entrepreneurship experience, Carlos and I developed the business plan, which was the first stage of our plan. However, a hard step of the project was the creation of the network because all our close friends are people working at banks, insurance companies, etc., and currently they do not necessarily need a space like this. It is difficult in México to find freelancers and convince them to get out of their place.
At the beginning, like other owners of co-working spaces around the world, we wanted to make so many things and promote a lot of activities related to the co-working concept; nevertheless, the co-working idea was not well received by the Mexican community used to work in places like corporate offices. Nowadays, the things are changing and the community is interested in discovering this new concept of work.
Early in 2011 we were trapped in a vicious decision making cycle between having a place without a network of freelancers or build the network first. So, in the middle of January after numerous meetings, some changes in the original business plan and several circumstances, we found a very nice and affordable place in a neighborhood called “La Condesa”, kind of like México’s version of Soho in New York.
This issue of having an accurate location to setup the co-working space was one of of the most difficult parts of this project because México City is huge, with at least 5 important business areas and expensive rent prices. Therefore, we think we made the right choice with our current location.
After 3 months of this adventure we are happy to arrive at “El 3er Espacio” every morning and wonder what is going to come or who is going to visit us. We are learning new disciplines; new personalities and above all we do our best in order to spread the co-working style into our society.
Currently we are a team which offers financial, legal, IT and marketing assistance to help Mexican & International entrepreneurs, artists, and freelancers who want to continue growing their business. Also, we promote cultural activities, conferences and expositions. The main idea is to create a multifunctional space based on co-working and co-ideas.
In the future we hope that more people can get involved in this co-working lifestyle. Moreover, we would like to encourage the mindset of working together as a community.
Get connected with El 3er Espacio on twitter and facebook
— written by David Zepeda & Carlos Espinosa —
Coworking: Lokal verwurzelt oder doch eher festgewachsen?
Die Zukunft der Arbeit. In unseren Augen ist sie vor allem von inhaltlicher und örtlicher Unabhängigkeit geprägt: selbstbestimmt und egal-wo-überall arbeiten können.
Während wir – ob selbstständig, freiberuflich oder semi-festangestellt – Ersteres immer öfter, überzeugter und erfolgreicher umsetzen, scheint Zweiteres sich eher auf die Wahl zwischen Wohnzimmer, den ICE zwischen Hamburg und Berlin oder dem örtlichen coworking space unseres Vertrauens zu beschränken. Dabei könnTEN wir Wissenarbeiter dank fest angewachsenem Kopf und transportablen Endgeräten doch immer und überall auf diesem Globus…
“Können” in Wunschform – denn nach nun mehr als einem Jahr in der Arbeitsnomaden-Szene fällt mir auf: so richtig tun wir es ja dann doch nicht – und damit meine ich jetzt nicht “im Urlaub mal die e-mail checken”, sondern bewusst mal eine Zeit in wärmeren Gefilden, spannenderen Metropolen oder völlig fremden Kulturen unserer Erwerbsarbeit nachgehen. Aber warum tun wir es nicht? Wegen der nicht ganz so mobilen Kunden, unseren Familien oder unserer persönlichen CO2-Bilanz?
Vielleicht auch, weil wir web-sei-dank immer und überall in der Welt “mit dabei” sein können… oder immerhin haben wir das Gefühl, dass wir immer mit dabei sein könnTEN. Global hoch vernetzt – ganz ohne CO2 – suchen wir vor allem erstmal lokal nach der realen Verwurzelung. Nicht gegenläufig, sondern Hand in Hand: wenn wir unsere online-Vernetzung auch offline fest verankern. Ein bisschen wie alte Erasmus-Freunde aus der Uni-Zeit in Kopenhagen auf facebook wiederfinden – nur eben andersherum.
Das Bestreben, das online erlernte Netzwerkverhalten oder gar online aufgebaut Netzwerke offline zu verifizieren, ist meistens da von Erfolg gekrönt, wo physische Nähe gegeben ist – vielleicht weil es weniger zeitaufwendig, weniger kostspielig und weniger mental und kulturell herausfordernd ist.
Sind das vielleicht die Grenzen unserer örtlichen Unabhängigkeit als “mobile workers”? Beinhaltet diese Unabhängigkeit von uns selbstständigen Unternehmern vielleicht gar keine internationale oder gar globale Komponente? Weil der Globus zu groß und unbegreifbar ist und wir uns lieber auf die bekannten kleinen Welten um uns herum beschränken? Reicht uns deswegen der Ortwechsel zwischen Büro des Kunden, diesem Starbucks-Verschnitt am Bahnhof und dem heimischen Küchentisch? Weil wir gar nicht immer und überall sein wollen, weil es zu viele Optionen gibt – und diese zu viel Unbekanntes mit sich bringen, dass im Erwerbsalltag nur störend wäre? Denn am Ende des Tages haben wir einen Job zu erledigen, eine Deadline zu schaffen, einem zufriedenen Kunden eine Rechnung zu stellen, eine Familie zu ernähren. Was soll ein Ortswechel da noch an Mehrwert bringen?
Was wir nicht kennen, können wir nicht vermissen… und dennoch: uns scheint das Gefühl zu beschleichen, dass in den unbekannten Gefilden noch mehr von dem auf uns wartet, was wir bereits versuchen umzusetzen – ein Leben und eine Arbeitswelt mit Werten wie Kollaboration, Offenheit, Zugang, Nachhaltigkeit und Austausch.
Wie ich darauf komme: besonders in den letzten Wochen purzelten einige emails in unsere Kontakt-Inbox von anderen spaces auf dieser Welt, mit “Freundschaftsanfragen” und dem Wunsch nach Austausch. Mit dem Effekt, dass auch aus unserer Outbox eben solche mails verschickt wurden. Das ist alles nicht ganz neu – Kooperationswünsche zwischen spaces hat es schon immer gegeben. Aber die Häufung dieser Anfragen in den letzten Monaten deutet auf eine Intensivierung dieser Entwicklung hin, die wir nun in die community weiterleiten wollen.
Erstmal ganz klein: In den nächsten Monaten werden sich verschiedene spaces hier im blog vorstellen.
Dann ein zweiter Schritt: man könnte ja einander gemeinsam besuchen – nicht auf nen Kaffee, sondern zum Arbeiten, zum Inspiriert-werden, zum Vernetzen.
Are you game?

