Das betahaus vergrößert sich und wird vielfältiger – mit dir!

Liebe betahaus community,

das betahaus wächst und mit ihm die Unternehmen, die es nutzen. Zugleich werden wir immer wieder gefragt, warum bei uns nicht auch größere Teams oder Unternehmen in der uns eigenen Coworking-Atmosphäre von gegenseitiger Inspiration und Unterstützung fern jeglichen Konkurrenzdenkens gemeinsam arbeiten können.
Und da haben wir eine ziemlich gute Nachricht: In etwa 12 Monaten haben wir die Möglichkeit mehrere Etagen in einer neuen Immobilie in der Nähe des Schulterblattes zu beziehen, die das betahaus Hamburg in eine – na nennen wir es mal so: – neue Ära katapultiert. Wir sind schon ziemlich aufgeregt. Dazu bald auch mehr, wenn wir konkretere Daten haben.

Es kommt aber noch besser: Übergangsweise können wir sogar schon in wenigen Monaten einen solchen Raum anbieten, wie er so oft angefragt wird: Vermutlich bereits ab Juli/August steht uns ein ca. 300qm großer Raum mit einigen Raumteilern, Küche und Konferenzraum zur Verfügung. Leider nicht direkt in unserem Haus, aber quasi auf unserem Campus. Und mit direkter Anbindung an unsere Community: Es geht um den ersten Stock in der Lerchenstraße 16a, den im Moment noch unsere netten Nachbarn von Elbdudler bevölkern (und auf deren Website ihr auch schon die Räume in Action seht).

Da wir aber keine reichen Investoren im Rücken haben – und wir das eigentlich ganz gut finden – können wir dieses Projekt nur gemeinsam stemmen. Wie das aussehen kann? Wir müssen einfach eine kritische Menge an verbindlichen Zusagen für eine Anmietung von Arbeitsplätzen für diese betahaus teametage zusammen bekommen, bevor wir das Vorhaben dann gemeinsam umsetzen können.

Deshalb sollten wir miteinander reden. Über den Raum, wie wir ihn gemeinsam entwickeln, wie wir das Miteinander dort gestalten und wie der betaspirit dort zur Entfaltung kommt. Klar ist natürlich auch, dass diejenigen, die dann dort einziehen, dann nahtlos und bevorzugt Plätze im neuen vereinten betahaus Hamburg in der Schanze bekommen und auch dort bei der Planung ihre Wünsche einbringen können.

Treffen wollen wir uns dazu am 09.05.2012 um 17 Uhr in der betahaus homebase in der Lerchenstraße 28a und von dort nach einer Vorstellung der Idee eine erste Expedition in den möglichen neuen Raum starten. Wer interessiert ist, der schickt einfach eine Mail an lars@betahaus.de. Rückfragen beantworten wir natürlich auch gern.

Wir freuen uns auf euch

Lars und das betahaus Team

UPDATE: Es wird noch einen zweiten Termin geben, Doodle dazu hier: http://www.doodle.com/67quxkicdi5b69hg

Membership und neues Preissystem

Liebe betahaus user, liebe betahaus Community,

seit über einem Jahr haben wir das always-beta-Stadium unser Preissystem betreffend weidlich ausgenutzt. Zumindest häufige Nutzer werden gemerkt haben, dass wir immer wieder Dinge umgestellt haben, neue Tarife und Services ausprobiert haben und Preise gesenkt und erhöht haben. Nun haben wir uns an einem größeren Wurf versucht. Das von uns entwickelte Preissystem will vor allem folgende Punkte vereinen:

  • die tatsächlichen Nutzungsgewohnheiten der User berücksichtigen
  • den Teil der Community, der nicht im betahaus arbeitet, aber oft bei uns ist, besser einbinden
  • uns bei aller weiterhin angebotenen Flexibilität etwas mehr Planungssicherheit geben

Zentraler Punkt ist, dass wir – wie die Kollegen in Berlin – eine Membership einführen. Diese Membership soll der Heterogenität unserer Community einen gemeinsamen Rahmen geben. Sie wird 10 EUR brutto pro Monat betragen und soll denjenigen von euch, die häufig bei Events zu Besuch sind, aber hier nicht coworken – sagen wir mal: die Chance geben, regulärer Teil unserer Community zu sein und nicht zuletzt mit dafür zu sorgen, dass sich das schöne Modell networking meets coworking im betahaus trägt.

Die Membership bringt natürlich einige Vorteile mit sich:

  • Ihr bekommt alle Informationen über Events, Workshops und andere tolle Dinge im betahaus per Email
  • Ihr bekommt Einladungen zu begehrten Events vorab und habt damit die Möglichkeit, euch frühzeitig einen Platz zu reservieren
  • Ihr könnt – sofern ihr keinen zusätzlichen Nutzungsvertrag bei uns habt – einmal im Monat kostenlos coworken
  • Ihr bekommt die Rabatte auf kostenpflichtige Veranstaltungen, die bisher nur unsere User bekommen haben – auch an anderen betahaus-Standorten
  • Ihr könnt die zukünftige monatliche Rechtsberatung durch den Anwalt Max von der Ahé kostenlos nutzen
  • Ihr zahlt bei Abendveranstaltungen unsere Tages”kantinen”preise
  • In absehbarer Zeit gibt es eine schicke RFID-Mitgliedskarte
  • und als absolutes Sahnehäubchen seid ihr Teil einer großartigen Community und Unterstützer des betahauses

Auch für User ist folgerichtig die Membership Teil des Vertrages. Deshalb haben wir auch die Preise neu gestaltet. Vor allem wird es weiter Flexibilität im vollem Umfang geben, aber sie wird etwas teurer sein, als wenn man sich nicht länger bindet. Wer sich länger bindet (mind. drei Monate) wird hingegen zum Teil deutlich günstiger bei uns arbeiten können. Die Preise sehen in Zukunft folgendermaßen aus:

  • Basic Membership – 10 Euro (Membership ist für alle Tarife Voraussetzung)
  • Tagesticket – 17 Euro (pro coworking-Tag – nach dem 1. Tagesticket des Monats, das gratis in der membership enthalten ist). Real ist damit ein paar Mal arbeiten im Monat bei uns günstiger geworden.
  • 10er-Tagesticket: 125 Euro (gültig für 10 Besuche in max. 3 Monaten + gleichlang laufender Membership). Wer das Ticket auf drei Monate aufteilt, zahlt soviel wie heute. Wer es häufiger nutzt, deutlich weniger.
  • Flex-12er-Monatsticket: 139 Euro (monatlich – plus paralleler Membership)
  • Flex-Monatsticket – 249 Euro (monatlich plus paralleler Membership)
  • Fix: 349 Euro (monatlich plus monatliches membership)

Dazu könnt ihr folgende Extras hinzubuchen:

Für jeweils 40 Euro pro Monat:

  • 5 Stunden Meetingraum
  • 24/7-Schlüssel
  • Postfach und Schliessfach

Für 20 EUR im Monat:

  • Monitorunterbringung (falls ihr einen Fixdesk bucht, könnt ihr den Monitor natürlich ohne Aufpreis auf dem Tisch stehen lassen)

Ihr könnt diese Extras aber bei längerer Bindung (6 Monate) auch kostenlos dazubekommen und zwar:

  • beim 12er Flex ein Extra
  • beim Montas-Flex zwei Extras
  • beim Fix drei Extras

Kleine Interpretationshilfe: Wer beispielsweise nur für einen Monat einen Fix desk abschließt, für den wird es demnächst leider teurer, wenn er Extras haben will, für alle, die beispielsweise einen Flex Tarif für sechs Monate abschließen, eindeutig günstiger. Gleichzeitig habt ihr nun mehr Wahlfreiheit, was ihr als Extra wählt – bisher ist das ja vorgegeben.

Wir hoffen natürlich, dass wir damit einen guten Kompromiss zwischen betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten und euren Bedürfnissen gefunden zu haben. Das System startet für neue Verträge ab dem 5.9., für bestehende Verträge gibt es Übergangsangebote bis zum Jahresende - ask your local host. Für Feedback sind wir natürlich immer dankbar und wir bleiben auch always beta – heißt: Wenn sich Elemente als unpraktisch für euch erweisen, werden wir sie anpassen.

Euer betahaus-Team


Das Preissystem visualisiert

 

Das neue Preissystem

Das neue Preissystem

Unsere User (2): Saskia Frey

In einer fortlaufenden Serie möchten wir unsere User vorstellen, wer sie sind, was sie machen und warum sie im betahaus sind. Heute: Saskia Frey (www.frey-engineering.com).

Saskia Frey

Saskia ist Ingenieurin und hat sich gleich nach dem Studium mit Hilfe eines Coachingprogrammes der Garage selbstständig gemacht. Sie ist schwerpunktmäßig im Bereich der Fassadenuntersuchung tätig und hat beispielsweise die Fassade der entstehenden Elbphilharmonie untersucht. Außerdem bietet sie Baubegleitung beim Bau von Einfamilienhäusern an, damit die meist unerfahrenen Bauherrn noch eine unabhängige Beraterin an ihrer Seite haben.

Saskia ist eine unserer UserInnen, die die betahaus-Philosophie aus dem betahaus in Berlin kannte. Dort hatte sie lange vor der Eröffnung des betahauses Hamburg mit unserem Mitgründer Johannes einen Tag verbracht und war sofort begeistert. Bisher hatte sie ausschließlich von zuhause oder vor Ort gearbeitet und hatte sich mehr Kontakt zur Außenwelt und Austausch mit anderen gewünscht. Als dann das betahaus Hamburg im Juli eröffnete, stand sie deshalb gleich bei uns auf der Matte. Nach einem Testtag mit einem Tagesticket hat sie sich dann für ein Superflex-Ticket für 12 Tage im Monat entschieden. Ihr gefällt am betahaus Hamburg die angenehme Mischung von “Gewusel und dennoch etwas geschafft zu bekommen”. Zudem ist es für sie eine sehr viel kostengünstigere Lösung, sich hier 12 Tage im Monat einzumieten, als einen eigenen Büroraum die Hälfte des Monats leer stehen zu lassen.

Unsere User (1): Valentin Heyde

In einer fortlaufenden Serie möchten wir unsere User vorstellen, wer sie sind, was sie machen und warum sie im betahaus sind. Heute: Valentin Heyde (www.valentinheyde.de)

Valentin Heyde

Valentin gehört fast zum Urgestein der Coworking-Initiative Hamburg, aus der heraus das betahaus Hamburg entstanden ist. Er hatte über mindmatters von der Initiative gehört, hatte sich bei Treffen und in der mixxt-Community beteiligt und ist einer unserer Gründungs-User.

Valentin ist 34 Jahre alt, studierter Diplom-Politologe und ist als Kommunikationsberater und Journalist tätig. Im Moment arbeitet er an einer Kommunikationsstrategie für eine Firmenübernahme sowie an einem Social Media Workshop. Das betahaus als Arbeitsort hat er ausgewählt, weil er glaubt, hier im Zusammenspiel mit anderen Usern neue Ideen und Anstöße für neue Projekte zu bekommen – was sich für ihn schon in den ersten Wochen als erfolgreich bewiesen hat.

Valentin nutzt den 12er-Flextarif, mit dem er an 12 Tagen im Monat 24 Stunden Zutritt zum betahaus hat. Er hat sich für diesen Tarif entschieden, weil er ab und zu noch von zuhause arbeitet und zudem häufiger beim Kunden ist, so dass die drei Tage pro Woche für ihn ausreichend sind. Wenn er hier ist, möchte er aber nicht um 19 Uhr gehen müssen und hat sich daher für den Vertrag mit Schlüssel entschieden. Er überlegt allerdings, seinen Tarif auf den 24/7-Monatstarif upzugraden, damit er das betahaus zu seinem vollwertigen Bürostandort machen kann.